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Rückblick September 2026

Maschinistenausbildung am 15.09.

Ein erfolgreicher Einsatz hängt maßgeblich von gut ausgebildetem Personal ab. Damit die Technik im Einsatzfall schnell, sicher und routiniert bedient werden kann, ist regelmäßiges Üben unerlässlich. Da sich die Technik stetig weiterentwickelt, sind Fort- und Weiterbildungen ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.Zusätzlich zu unserem regulären 14-tägigen Dienstabend haben wir daher eine zusätzliche Ausbildung für unsere Maschinisten durchgeführt. Ziel war es, die Kenntnisse an den Fahrzeugen zu vertiefen und die Abläufe weiter zu festigen.An diesem Dienstag standen unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) sowie unser Löschgruppenfahrzeug (LF) im Mittelpunkt der Ausbildung. An zwei unterschiedlichen Saugstellen wurden die Grundlagen der Wasserentnahme aus offenen Gewässern geübt. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem sicheren Aufbau der Saugleitung sowie dem Ansaugen mit den Feuerlöschkreiselpumpen beider Fahrzeuge. Solche praktischen Übungen tragen dazu bei, die Einsatzbereitschaft unserer Maschinisten auf einem hohen Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können.

 

Gefahrgutausbildung im Fokus

Dieser Dienstabend stand ganz im Zeichen der Gefahrgutausbildung. Da im Ortsteil Klausdorf mehrere Betriebe mit nicht unerheblichen Mengen an Gefahrstoffen ansässig sind und Angehörige unserer Wehr zusätzlich im Löschzug Gefahrgut des Kreises Plön mitwirken, ist die Aus- und Fortbildung in diesem Bereich ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. An drei Stationen wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema nähergebracht und bereits vorhandenes Wissen vertieft.

An der ersten Station ging es um die spezielle Schutzausrüstung im Gefahrguteinsatz. Vorgestellt wurde die Bandbreite der verfügbaren Schutzkleidung, angefangen bei der regulären Einsatzschutzkleidung über die leichten Chemikalienschutzanzüge, die auf unseren Löschgruppenfahrzeugen verlastet sind, bis hin zu den schweren Chemikalienschutzanzügen des Löschzuges Gefahrgut des Kreises Plön.

An der zweiten Station wurde die vorhandene Messtechnik der Ortswehr vorgestellt. Darüber hinaus erläuterten die Ausbilder die erweiterten Messgeräte, die durch den Kreis Plön zur Verfügung gestellt werden. Die Teilnehmenden erhielten dabei einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten und die Anwendung der verschiedenen Messsysteme.

Die dritte Station beschäftigte sich mit der Erkundung einer Gefahrenstelle. Hier lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Kommunikation sowie der systematischen Abarbeitung der einzelnen Einsatzschritte. Eine strukturierte Erkundung bildet die Grundlage für einen erfolgreichen und sicheren Einsatzablauf und ist daher von besonderer Bedeutung. Durch regelmäßige Aus- und Fortbildungen stellen wir sicher, dass unsere Einsatzkräfte auch bei Einsätzen mit Gefahrstoffen kompetent, sicher und professionell handeln können.

 

Einsatz am 21.09.

Ein Montagmorgen, den einige von uns so schnell nicht vergessen werden. Um 2:40 Uhr wurden wir mit dem Einsatzstichwort „Brennt Werkstatt“ zu einem Feuer in einem Gebäude alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das etwa 100 m² große Gebäude in voller Ausdehnung in Flammen. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der eingesetzten Kräfte konnte das Feuer innerhalb von rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, um versteckte Glutnester auszuschließen. Parallel dazu wurde die eingesetzte Ausrüstung zurückgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Erst gegen 6:40 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte beendet und die Einsatzbereitschaft vollständig wiederhergestellt.

 

Drehleiterausbildung am 24.09. und Dienst am 30.09.

Die Brandbekämpfung bei einem Gebäude verdeutlichte die Bedeutung einer strukturierten und abgestimmten Arbeitsweise beim Einsatz einer Drehleiter als Löschmonitor. Um die gewonnenen Erkenntnisse zu festigen und die Abläufe weiter zu optimieren, stand die Ausbildung am 24.09. ganz im Zeichen der Wasserversorgung für die Drehleiter. Dabei übten unsere Drehleiter (DLK) und das Löschgruppenfahrzeug (LF) gemeinsam den schnellen und sicheren Aufbau einer Wasserversorgung. Ziel war es, die benötigte Wassermenge in möglichst kurzer Zeit für einen effektiven Betrieb des Löschmonitors bereitzustellen.

Beim Dienst am 30.09. wurde dieses Ausbildungsthema erweitert. Nun galt es, eine Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aufzubauen. Hierbei kamen zusätzlich unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) sowie eine Tragkraftspritze (TS) zum Einsatz. Am Wasserrückhaltebecken im Industriegebiet Dreikronen entnahm das HLF am Zugang Heidbergredder Wasser und förderte dieses über eine längere Strecke in Richtung Wohngebiet. Dort war die Tragkraftspritze als Verstärkerpumpe eingebunden. Ihre Aufgabe bestand darin, die Druckverluste auszugleichen und eine ausreichende Wassermenge für die weitere Förderung bereitzustellen.

Anschließend wurde das Wasser bis zum Löschgruppenfahrzeug weitergeleitet. Dieses versorgte wiederum die Drehleiter über seine Feuerlöschkreiselpumpe mit ausreichend Wasser, sodass der Löschmonitor auf der Drehleiter betrieben werden konnte. Durch solche praxisnahen Ausbildungsdienste trainieren wir die Zusammenarbeit unserer Fahrzeuge und Einsatzkräfte und stellen sicher, dass auch bei größeren Einsatzlagen jederzeit eine zuverlässige Wasserversorgung gewährleistet werden kann.

 

Familien- und Oktoberfest der Feuerwehr Schwentinental

Die Ortswehren Raisdorf und Klausdorf der Feuerwehr Schwentinental feierten gemeinsam ihr Familien- und Oktoberfest.

Um 15 Uhr begann zunächst das Familienfest, zu dem Kameradinnen und Kameraden mit ihren Familien zusammenkamen. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich die Teilnehmer die gute Laune nicht verderben. Kurzerhand wurde das gesamte Programm nach innen verlegt, sodass alle Aktivitäten wie geplant stattfinden konnten.

Ab 19 Uhr ging das Fest in den Oktoberfestabend über. In geselliger Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und die Kameradschaft gepflegt. Die Mannschaft organisierte und gestaltete den Abend eigenständig und bewies dabei einmal mehr ihren starken Zusammenhalt.

Am Ende waren sich alle einig: Trotz des unbeständigen Wetters war es ein schönes, harmonisches und rundum gelungenes Fest der Feuerwehr, das die Gemeinschaft der Ortswehren weiter gestärkt hat.

 

Einsätze im September

Wir waren 8x im Einsatz. Am 02., 10. und 22. wurden wir zur einer Brandmeldeanlage alarmiert, Am 16. zu einem Feuer mittel, zur Amtshilfe Polizei. und wir unterstützten bei der Bombenentschärfung. Am 21. zu einem Feuer groß und am 27. zu einem Feuer klein.