Aktuelles

Rückblick März-Juni

Dienstabend 04.03.2026

„Ausleuchten“ stand an diesem Dienstabend auf dem Programm. Die Ausbilder wählten dafür einen kaum bis gar nicht beleuchteten Wirtschaftsweg aus. Der Einsatzleiter erhielt den Auftrag, diesen Bereich gemeinsam mit seiner Mannschaft und den vorhandenen Gerätschaften sinnvoll und taktisch klug auszuleuchten, um am Ende ein helles, gleichmäßiges und blendfreies Ergebnis zu erzielen. Nach seiner Erkundung teilte er die einzelnen Gruppen mit ihren Fahrzeugen und Materialien ein. Anschließend wurde wirklich jedes verfügbare Mittel zur Lichterzeugung eingesetzt. So hatte jeder die Gelegenheit, die verschiedenen Geräte erneut zu sehen, auszuprobieren und den Umgang damit zu üben.

Eine besondere Zusatzaufgabe bestand darin, ein Hindernis deutlich kenntlich zu machen, um eine mögliche Stolpergefahr zu vermeiden. Diese Aufgabe wurde mit viel Ehrgeiz und Motivation angegangen – vielleicht sogar ein kleines bisschen „too much“, aber genau das zeigt den Einsatz und die Freude am Arbeiten.

 

 

Teamabend Drohne 05.03.2026

 

Beim jährlichen Teamabend der Drohneneinheit Klausdorf gab es zunächst einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Dabei wurden sowohl die bisherigen Einsätze als auch die technische Entwicklung der Einheit betrachtet. Anschließend folgte ein Überblick über den aktuellen Stand der Technik sowie ein Ausblick auf geplante Anschaffungen für das laufende Jahr.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde über die Vor- und Nachteile der aktuellen Aus- und Fortbildung gesprochen. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, wie Abläufe, Inhalte und Trainingsmethoden künftig noch besser gestaltet werden können – in einer offenen und konstruktiven Runde.

 

 

Frühjahrsfest 07.03.2026

Unser Frühlingsfest dient der Kameradschaftspflege und ist zugleich ein herzliches Dankeschön an unsere Lebenspartner. Sie unterstützen uns, tragen die vielen Stunden des freiwilligen Dienstes mit und geben uns den Rückhalt, den wir für unsere Aufgaben in der Feuerwehr brauchen. Ohne dieses Verständnis und diese Geduld wäre vieles nicht möglich. Bei gutem Essen und der Musik vom Duo AkustikSUNDOWER verbrachten wir einen sehr schönen Abend. Ein ganz besonderer Dank gilt Dana und Stefan. Mit ihrer Musik und ihren großartigen Animationen haben sie dem Fest eine besondere, lebendige Atmosphäre verliehen und den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht.

 

 

Hygieneschulung 12./17.03.2026

Am 12. und 17. März hatten wir das Amt für Gesundheit des Kreises Plön zu Gast, um unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bereich der Lebensmittelhygiene bei Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen zu belehren und zu informieren. Aufgrund der Vorgabe der Stadt Schwentinental müssen alle Vereine und Verbände, die bei Veranstaltungen direkt oder indirekt – etwa über Geschirr oder Besteck – mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, eine Belehrung nach §§ 42/43 Infektionsschutzgesetz erhalten.
In drei Schulungsterminen konnten wir über 70 Teilnehmende erfolgreich unterweisen. Ein besonderer Dank gilt Frau Burmeister, die die Schulungen mit hoher Fachkompetenz, großem Engagement und einer sehr verständlichen Vermittlung durchgeführt hat.
Ebenso möchten wir Frau Hartmann hervorheben, die im Vorfeld die Kommunikation, Abstimmung und den organisatorischen Schriftverkehr übernommen hat und damit einen reibungslosen Ablauf der Termine ermöglicht hat. Die Zusammenarbeit mit beiden war ausgesprochen konstruktiv und sehr angenehm.

 

 

Erste Hilfe Kurs 14./21.03.2026

Am 14. und 21. März 2026 stand der gesamte Tag im Zeichen der Ersten Hilfe. Die Dozenten Marco Brüning und Jonah Speck gaben uns einen umfassenden Einblick in die Struktur des Rettungsdienstes im Kreis Plön sowie in die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit an einer Einsatzstelle. Dabei wurde zwischen der Rolle als Feuerwehreinsatzkraft und dem Handeln als Privatperson über den Notruf 112 unterschieden.Vermittelt wurde der komplette Ablauf vom Eintreffen am Unfallort über das richtige Absetzen des Notrufs bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dazu gehören unter anderem auch die stabile Seitenlage, die Herz‑Lungen‑Wiederbelebung (HLW), das Anlegen eines Druckverbandes mit Tourniquet sowie eine kompakte Unterweisung in die SavingLife‑App.

 

Die SavingLife‑App wurde als modernes System vorgestellt, das Ersthelfende in der Nähe eines Notfalls alarmiert und sie per Navigation direkt zum Einsatzort führt. Dadurch können lebensrettende Maßnahmen bereits beginnen, bevor der Rettungsdienst eintrifft – ein entscheidender Zeitvorteil bei Herz‑Kreislauf‑Still- ständen. Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die sorgfältige und praxisnahe Ausarbeitung der Schulungsinhalte sowie die hohe fachliche Kompetenz, mit der beide Dozenten die Ausbildung gestaltet haben. Ihr strukturiertes Vorgehen, ihre anschaulichen Erklärungen und ihre professionelle Art machten die Schulung für alle Beteiligten äußerst wertvoll.

Dienstabend 18.03.2026

Am heutigen Abend drehte sich alles um die Themen Tür- und Fensteröffnung, Trennen und Schneiden sowie die Drehleiterhelferausbildung. Immer häufiger unterstützen wir den Rettungsdienst dabei, Zugang zu hilfebedürftigen Personen zu schaffen – sei es durch das Öffnen einer verschlossenen Tür oder eines gekippten Fensters. In mehreren Stationen wurden die verschiedenen Werkzeuge und Vorgehensweisen praktisch geübt. Eine Station beschäftigte sich umfassend mit allen Geräten zum Schneiden und Trennen von Materialien. Hier kamen unter anderem die einfache Handsäge, der elektrische Winkelschleifer, die Säbelsäge sowie der benzinmotorbetriebene Trennschleifer zum Einsatz. So konnten sich alle Teilnehmenden mit den unterschiedlichen Arbeitsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Sicherheitsaspekten vertraut machen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Drehleiterhelfer-ausbildung. Um sicher und effektiv mit der Drehleiter arbeiten zu können, ist diese Grundausbildung die erste wichtige Stufe. Dabei wurde das Hubrettungsfahrzeug ausführlich erkundet, sämtliche An- und Zusatzeinrichtungen erklärt und praktisch in Betrieb genommen. So können die zukünftigen Drehleiterhelferinnen und -helfer das Drehleiterpersonal im Einsatz zielgerichtet unterstützen und dazu beitragen, dass die geforderten Aufgaben schnell und sicher erfüllt werden.

 

 

Drehleiterausbildung 19.03.2026

Um im Einsatz mit der Drehleiter zielgerichtet und sicher arbeiten zu können, muss die Bedienung des Geräts kontinuierlich trainiert werden. Zusätzlich zu den regulären 14‑tägigen Dienstabenden findet daher einmal im Monat ein spezielles Drehleitertraining statt. An diesem Abend wurde sowohl am Gerätehaus als auch an der Nottreppe der Astrid‑Lindgren‑Grundschule das zügige und präzise Anfahren mit dem Leiterkorb an verschiedene Positionen geübt. Dabei spielt die Wahl des richtigen Fahrzeugstandortes eine entscheidende Rolle – denn ein späteres Umsetzen kostet wertvolle Zeit. Ebenso müssen mögliche Hindernisse wie Bäume, Fahnenmasten oder Laternen früh-zeitig erkannt und berücksichtigt werden, um einen sicheren und effizienten Einsatzablauf zu gewährleisten.

 

 

Spieleabend 20.03.2026

Am 20.03.2026 fand für die aktiven Mitglieder sowie deren Angehörige ein gemeinsamer Skat- und Kniffelabend statt. Nach der Begrüßung durch Hinrich Vater wurden zunächst die Gruppen der neun Skatspieler ausgelost. Anschließend folgte die Gruppenauslosung für die 34 Kniffelspieler, sodass danach alle Teilnehmenden gemeinsam in ihre ersten Runden starteten. Schnell füllte sich der Raum mit einer lebhaften und fröhlichen Atmosphäre. Überall hörte man freudige Ausrufe über gelungene Würfe, erfolgreiche Stiche und spannende Spielverläufe. Nach Abschluss der ersten Runde legten alle eine Pause ein. Während Hinrich Vater die Punkte auswertete, stärkten sich die Anwesenden bei belegten Brötchen und nutzten die Zeit für Gespräche über ihre bisherigen Ergebnisse. Danach wurden die Gruppen erneut ausgelost und die zweite Runde begann. Auch hier standen neben einem gesunden Ehrgeiz vor allem der gemeinsame Spaß und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt.

Zum Abschluss des Abends wurden die Gesamtpunkte ermittelt. Beim Skat belegten André Schulz, Roger Mayer und Hinrich Vater die ersten drei Plätze.Bei den Kniffelspielern setzten sich Kristin Litteck, Jennifer Krause und Jasmin Hellwig (ohne Bild) durch. Über die traditionelle Mettwurst konnten sich in diesem Jahr Axel Barbier bei den Skatspielern und Nils Kalweit bei den Knifflern freuen.

Ein herzlicher Dank gilt Hinrich Vater für die Organisation und Durchführung dieses gelungenen Abends sowie dem Team, das für die Verpflegung gesorgt hat. Die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung ist bereits groß. Der zweite Termin in diesem Jahr findet am 13.11.2026 statt.

 

Dienst am 01.04.2026

Kein Aprilscherz – am 01.04. stand wieder ein ganz gewöhnlicher Dienstabend an.  
Wie schon vor 14 Tagen drehte sich alles um die Themen Tür- und Fensteröffnung, Trennen und Schneiden sowie die Ausbildung der Drehleiterhelfer. Da diese Bereiche einiges an Übung brauchen, wurde der Gruppenwechsel auf zwei Abende verteilt. So konnte jede Gruppe in Ruhe arbeiten, Handgriffe festigen und die Abläufe weiter verfeinern.

 

Osterfeuer am 04.04.2026

Schon in den Tagen zuvor lag ein bisschen Vorfreude in der Luft. Es wurde fleißig vorbereitet: Feuerholz wurde gestapelt, Getränke und Lebensmittel besorgt und die Fahrzeuge noch einmal liebevoll herausgeputzt. Ein herzliches Dankeschön geht bereits an dieser Stelle an unseren Kameraden Stephan Koch und sein Team vom Einsatz- und Logistikzentrum des Deutschen Roten Kreuzes, die uns – wie so oft – mit ihrem Equipment zuverlässig zur Seite standen. Ab 15:00 Uhr füllte sich der Dorfplatz langsam mit Leben. Die große Feuerschale und die kleinen Schalen wurden vorbereitet, die Fahrzeuge in Position gebracht. Das Stockbrot-Häuschen, der Getränkestand und der Grillstand wuchsen Stück für Stück zu einem kleinen Festplatz heran. Der Vorplatz der Fahrzeughalle verwandelte sich in einen Ort, an dem sich Jung und Alt begegneten, plauderten und gemeinsam einen schönen Nachmittag verbrachten. In diesem Jahr wagten wir etwas Neues und holten das Duo Akustik SUNDOWNER für die musikalische Begleitung dazu – und wir können sagen: Wir haben es nicht bereut. Die beiden sorgten mit ihrer Musik für eine besonders warme und stimmungsvolle Atmosphäre. Um 17:00 Uhr wurde das Osterfeuer entzündet – ein Moment, der jedes Jahr aufs Neue für eine besondere Stimmung sorgt. Warmes Licht, zufriedene Gesichter, Kinder mit Stockbrot in der Hand und viele kleine Gespräche, die den Abend lebendig machten. Mit dem großen Andrang am Grillstand hatte allerdings niemand gerechnet. Umso mehr möchten wir uns bei allen Gästen bedanken, die trotz langer Schlange geduldig geblieben sind und uns mit freundlichen Worten und guter Laune unterstützt haben. Gegen 22:00 Uhr ließen wir das Fest langsam ausklingen. Ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände, an unsere Gäste und natürlich an Dana und Stefan für die wunderbare Musik. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Osterfeuer im kommenden Jahr.

 

 

Drohnenausbildung am 09.04.2026

Der gemeinsame Großeinsatz mit der Raisdorfer Wehr im Oppendorfer Weg am 09.03.2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der sichere und routinierte Umgang mit unserer Drohne ist. Um einen besseren Überblick über die Einsatzstelle zu erhalten, wurde die Drohne gestartet. Dank der hochauflösenden Kameratechnik konnten Brandherde in Bereichen lokalisiert werden, die vom Boden aus nicht einsehbar waren. Zudem ließen sich einsturzgefährdete Gebäudeteile aus sicherer Entfernung kontinuierlich beobachten. An diesem Ausbildungsabend haben wir den Umgang mit der Drohne durch verschiedene kleine Übungen weiter vertieft. Dabei standen insbesondere das sichere Starten und Landen, das präzise Steuern sowie das gezielte Anfliegen definierter Punkte im Fokus. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in unsere zukünftige Einsatzpraxis ein.

 

Drohnenübung am 11.04.2026

An diesem Samstag fuhren wir auf Einladung der Drohnengruppe der Feuerwehr Preetz gemeinsam nach Neumünster. Dort hatten Clemens Lüth, Mitarbeiter der Firma Otto Dörner Sonderabfall GmbH, und sein Team mehrere Übungsszenarien auf dem Betriebsgelände vorbereitet. Da Clemens ehrenamtlich im Löschzug-Gefahrgut des Kreises Plön tätig ist, war es selbstverständlich, dass auch eine Abordnung dieser Einheit dazustieß. Diese echte Win-win-Situation ermöglichte es allen drei Gruppen, sich intensiv auszutauschen und die vorhandene Technik bis an ihre Grenzen auszutesten. Aus großer Entfernung konnten wir Warnsymbole, Stoffnamen, Füllstände, Mengenangaben und vieles mehr klar erkennen – ein wertvoller Praxistest für den Ernstfall.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen wurden die gesammelten Erfahrungen besprochen und vertieft. Ein besonderer Dank geht an die Firma Dörner, die uns nicht nur ihr Gelände zur Verfügung gestellt hat, sondern uns mit großer Offenheit, Fachwissen und echter Gastfreundschaft empfangen hat. Diese Unterstützung ist alles andere als selbstverständlich und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Übung für alle Beteiligten so erfolgreich verlaufen ist.

 

Dienstabend 15. und 29.04.2026

Diese beiden Ausbildungsdienste standen ganz im Zeichen unserer StandardEinsatzRegel „Feuer“. Damit wir im Einsatzfall schnell, sicher und strukturiert arbeiten können, wurde diese Regel entwickelt. Das Ziel: Jeder weiß genau, welche Aufgabe er übernimmt, sobald er einen der Sitzplätze im Löschfahrzeug einnimmt. In zwei Gruppen wurden mehrere Einsatzübungen durchgeführt, um die Abläufe zu festigen und weiter zu verinnerlichen. Parallel dazu besuchten einige unserer Führungskräfte gemeinsam mit dem Führungsteam am 15.04. die Technische Einsatzleitung des Kreises Plön. Dort wurden die vorhandene Technik und die Möglichkeiten vorgestellt, die bei Großschadenslagen angefordert werden können. Im Anschluss wurde besprochen, wie eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall funktioniert. Am 29.04. fand zusätzlich ein ausführlicher Führungskräfte-Workshop statt.  Der Schwerpunkt lag auf der Optimierung der internen Kommunikation sowie auf der Verbesserung der Einsatzplanung. Anhand verschiedener Praxisbeispiele wurden typische Führungsabläufe analysiert und weiterentwickelt. Dabei ging es unter anderem um klare Informationswege, strukturierte Entscheidungsprozesse und eine effiziente Organisation der Einsatzabschnitte. Der Workshop bot viel Raum für Austausch, neue Impulse und die Möglichkeit, Führungsstrukturen weiter zu schärfen und für zukünftige Einsätze noch besser aufzustellen.

 

Drehleiterausbildung am 16.04.

An diesem Donnerstag haben wir uns intensiv mit dem sicheren Stand der Drehleiter beschäftigt. Dabei ging es vor allem um Situationen, in denen eine der vier Stützen nicht gerade ausgefahren werden kann – zum Beispiel, wenn eine hohe Kante im Weg ist. In solchen Fällen ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, um die Drehleiter zunächst auf drei Stützen so zu positionieren, dass die vierte Stütze anschließend über die Kante hinweg ausgefahren werden kann. Ein weiterer wichtiger Teil der Ausbildung waren die Warneinrichtungen der Drehleiter. Diese wurden bewusst an ihre Grenzen geführt, um ihr Verhalten und ihre Schutzfunktionen realistisch zu testen. Zum Abschluss führten wir noch einige kleinere Übungen am Gerätehaus durch, um das Erlernte zu festigen und die Abläufe weiter zu verinnerlichen.

 

Sonderdienst Atemschutz 25.04.2026

Am Samstagmorgen durften wir gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Raisdorf auf dem Gelände der Stadtwerke Kiel in Preetz im alten Wasserwerk üben. Nach einer kurzen Begrüßung durch Tessa und Marvin, die diesen Sonderdienst vorbereitet hatten, wurden die Atemschutz-Trupps per Losverfahren zusammengestellt. Anschließend hieß es: Fahrzeuge besetzen und Abfahrt nach Preetz. Wer nun dachte, wir würden dort ankommen und in Ruhe unsere Aufgaben abarbeiten, lag falsch. Als unser Löschfahrzeug um die Ecke bog und die Einfahrt sichtbar wurde, stand dort eine Person, die wild mit den Armen fuchtelte. Unser frisch gewählter Gruppenführer André wurde sofort gefordert: Aus dem Gebäude drang Rauch, und es wurden Personen vermisst. Jetzt musste alles schnell gehen. Das Fahrzeug wurde richtig positioniert, die Trupps rüsteten sich aus, die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die Erkundung des Gebäudes eingeleitet. Schnell stellte sich heraus, dass es nur einen Zugang hinein und wieder hinaus gab. Nach und nach wurden die einzelnen Trupps zur Personensuche ins Gebäude geschickt. Nachdem alle vermissten Personen gefunden und gerettet waren, gab es eine kurze Pause.


Im zweiten Teil des Dienstes widmeten sich Tessa und Marvin den Themen Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit. Es wurden Zweiertrupps gebildet: Einer erhielt eine stark eingeschränkte Sicht – entweder durch eine dunkel getönte oder eine milchige Scheibe – und trug das Handfunkgerät. Der zweite diente als Begleitschutz. Jeder Trupp bekam einen Gegenstand genannt, den er aus dem Gebäude holen sollte. Nacheinander betraten die Trupps das Gebäude und meldeten ihren Weg sowie gefundene Gegenstände per Funk. Die beiden Gruppenführer draußen hatten die Aufgabe, anhand dieser Meldungen eine Skizze des Gebäudes zu erstellen, die Fundstücke zu notieren und die Trupps so zu koordinieren, dass jeder am Ende seinen Gegenstand sicher nach draußen bringen konnte.

Die Übung war anspruchsvoll, hat aber allen großen Spaß gemacht – so sehr, dass sie direkt ein zweites Mal durchgeführt wurdeWir bedanken uns herzlich bei den Stadtwerken Kiel sowie bei Tessa und Marvin für diesen her vorragend vorbereiteten und äußerst lehrreichen Tag. Wir freuen uns schon auf den nächsten Sonderdienst.

 

Drohnendienst am 07.05.2026

Die Ausbildung an diesem Abend beschäftigte sich mit der Personensuche am Feldrand. Dabei kamen die Wärmebildkamera sowie die Funktion der automatischen Personenverfolgung durch die Kamera zum Einsatz. Für jeden Piloten ist es wichtig, seine Umgebung und insbesondere mögliche Hindernisse sicher einschätzen zu können. An diesem Abend haben wir daher verschiedene Strommasten angeflogen und deren Höhe festgestellt, um im Einsatzfall schnell und sicher fliegen zu können.

 

Dienstabend am 13./27.05.2026

Der Dienst begann dieses Mal bereits um 19:00 Uhr, da wir mit der Wehr zur Feuerwehr Technischen Zentrale nach Preetz verlegt haben. Auf dem dortigen Übungsgelände beschäftigten wir uns an zwei Stationen mit der technischen Hilfeleistung. Neben den allgemeinen Standardeinsatzregeln, die jeder Einsatzkraft klare Aufgaben zuweisen, probierten wir verschiedene Methoden und Techniken aus, um ein Fahrzeug zu stabilisieren, damit es im Einsatzfall gegen unkontrollierte Bewegungen gesichert ist und sowohl die Einsatzkräfte als auch eingeklemmte Personen geschützt werden. Anschließend wurden unterschiedliche Vorgehensweisen zur Schaffung einer Rettungsöffnung erprobt, um verletzte Personen im Ernstfall schnell, sicher und möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreien zu können, wenn reguläre Zugänge blockiert oder deformiert sind.

An der dritten Station wurde mit dem Mehrzweckzug und der Seilwinde des Rüstwagens geübt. Dabei stand das Zusammenspiel beider Geräte im Mittelpunkt, um zum Beispiel ein Fahrzeug kontrolliert aufzurichten oder gezielt auf die Seite zu kippen. Gerade bei solchen Lagen sind eine klare Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften entscheidend, damit alle Bewegungen sicher, koordiniert und vorhersehbar ablaufen.

An der vierten Station wurde mit unserer Drehleiter gearbeitet. Hier übten wir die Personenrettung aus einem Schacht sowie das Überwinden von Hindernissen. Durch die Kranfunktion kann die Drehleiter senkrecht nach oben geführt werden, was präzise und feinfühlige Bewegungen erfordert. Auch hier spielt die Kommunikation zwischen Maschinist und Mannschaft eine zentrale Rolle, damit jede Bewegung der Drehleiter sicher abgestimmt ist und die Rettung ohne unnötige Risiken durchgeführt werden kann.

 

Besuch der Partnerwehr vom 14.-17.05.2026

Partnerschaften leben von den Menschen, die sie pflegen. Unsere Partnerschaft mit der Feuerwehr Oberbeuren besteht offiziell seit 1993. Seitdem trifft man sich zu besonderen Jubiläen und im Wechsel alle zwei Jahre. In diesem Jahr kamen die Allgäuer zu uns. Die Reise begann für unsere Gäste mit dem Zug, und am Donnerstag trafen sie am Hauptbahnhof in Kiel ein. Dank unseres Kameraden beim DRK konnten wir zusammen mit seinen und unseren Schwentinentaler PKW die Gruppe direkt vom Bahnhof abholen. Für den Empfang hatten wir unsere Fahrzeughalle bereits in den Tagen zuvor vorbereitet – selbstverständlich ohne die Einsatzbereitschaft einzuschränken. Die Begrüßung war eine Achterbahn der Gefühle, besonders für einige junge Gastgeber, die völlig überraschend Besuch von ihnen bekannten Gästen aus Oberbeuren bekamen. Nachdem die ersten Gespräche geführt waren, ging es für alle zu ihren Gastgeberfamilien nach Hause.

Am Freitagmorgen fuhren wir nach Hamburg zu Airbus. Dort erhielten wir eine Werksführung der besonderen Art. Unser Führer war ein ehemaliger Mitarbeiter, der inzwischen im Ruhestand ist. Durch ihn bekamen wir spannende Einblicke und das ein oder andere Highlight aus seiner aktiven Dienstzeit zu hören. Aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage konnten einige Bereiche nicht mehr so intensiv wie früher besichtigt werden. Dennoch war es ein sehr interessanter Vormittag, und auf der Rückfahrt gab es reichlich Gesprächsstoff.

Am Abend hatten wir zum Kameradschaftsabend geladen. Einen besonderen Gast konnten wir aus Oberbeuren begrüßen: Der Oberbürgermeister Stefan Bosse aus Kaufbeuren ließ es sich dieses Mal nicht nehmen und reiste gemeinsam mit seiner Frau an, um seine Grußworte persönlich zu überbringen. Leider mussten Ministerin Magdalena Finke aufgrund einer kurzfristigen Terminüberschneidung und unser stellvertretender Bürgermeister Christoph Ache krankheitsbedingt absagen. Dafür konnten wir eine Videobotschaft unseres Ministerpräsidenten Daniel Günther abspielen.

Das Duo Akustik Sundowner eröffnete den Abend musikalisch und führte uns vom festlichen Buffet in die ersten stimmungsvollen Mitmachaktionen. Anschließend übernahm die Gruppe StewnHaggis das musikalische Zepter und begeisterte uns mit traditionellen irischen Klängen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

Am Samstag stand unseren Gästen und ihren Gastgebern der Tag zur freien Verfügung.

Am Sonntag verwandelten wir unseren Schulungsraum in einen exklusiven Brunchraum. Bei einem guten Frühstück fiel der Abschied dennoch nicht weniger emotional aus. Spätestens nach dem Gruppenfoto wurde jedem bewusst, dass es Zeit war, „Tschüß – bis zum nächsten Mal“ zu sagen.

Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn wir uns in zwei Jahren wiedersehen.

 

Drehleiterdienst am 21.05.2026

Die Drehleiterbesatzung wurde an diesem Donnerstag von ihrem Ausbilder auf die Probe gestellt. Wir sollten selbstständig zwei Standorte anfahren und die jeweils geforderte Aufgabe erfüllen. Die erste Station befand sich direkt am Gerätehaus: die Personenrettung aus dem Giebelfenster. Unter den prüfenden Augen des Ausbilders wurde der Auftrag mit allen zu beachtenden Maßnahmen und Sicherheitsregeln erfolgreich abgearbeitet. Die zweite Übung durften wir mit Genehmigung der Eigentümer auf der Hofstelle Schnack durchführen – erneut mit dem gleichen Auftrag, jedoch unter deutlich anspruchsvolleren Bedingungen. Die enge Zufahrt forderte das Team in besonderem Maße, insbesondere was Kommunikation, Abstimmung und Vertrauen zwischen Maschinist und Fahrzeugführer anging. Auch hier konnte das Team den Ausbilder überzeugen; lediglich kleine Optimierungen wurden für das nächste Mal mitgegeben.

 

Vorstandssitzung am 09.06.2026

Eines unserer Hauptthemen war der neue Feuerwehrbedarfsplan, der von den Stadtvertretern beschlossen wurde. Besonders überrascht hat uns die Einschätzung des Gefahrgutpotenzials in Schwentinental. Die Meinungen gehen hier weit auseinander – von kein Potenzial vorhanden bis hin zu das größte im Kreis Plön. Ein weiterer Punkt war die Haushaltsplanung 2027, die durch den Feuerwehrbedarfsplan in einigen Bereichen Anpassungen erforderlich macht.Umso erfreulicher ist es, dass sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die aktive Feuerwehr jeweils einen neuen Kameraden aufnehmen konnten.

 

Dienstabend 10.06.2026

Das Thema des Abends war der Vegetationsbrand. Die Zahl der Vegetations- und Flächenbrände in Schleswig-Holstein steigt seit mehreren Jahren kontinuierlich – besonders im Kreis Plön. Deshalb wurden an diesem Abend verschiedene Vorgehensweisen ausprobiert und getestet, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Grundsätzlich wird bei Vegetationsbränden sparsam und effektiv mit dem vorhandenen Löschwasser umgegangen. Unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug hatte die Aufgabe, die Übungsfläche abzulöschen.

Das Team rund um die Drehleiter errichtete eine Riegelstellung, um eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Flächen zu verhindern.

Unser Löschfahrzeug übte das Ablöschen eines Straßenrandes. Bei diesem Szenario wird das Fahrzeug als fahrbarer Wassertank genutzt: Es fährt in Schrittgeschwindigkeit vorwärts, während das Wasser über direkt am Fahrzeug montierte Sprüheinrichtungen sowie über Schläuche mit Strahlrohren abgegeben wird. Die Strahlrohre werden vor dem Fahrzeug von jeweils zwei Kameraden geführt, um den Straßenrand effektiv zu löschen.

 

 

Containerausbildung 22.06.2026

Unsere Atemschutzgerätetragenden haben in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Preetz ein intensives Training zur frühzeitigen Erkennung eines Flashovers absolviert. Im holzbefeuerten Übungscontainer wurden realistische Bedingungen geschaffen, unter denen sich die Einsatzkräfte mit extremer Hitze, dichter Rauchentwicklung und den typischen Warnsignalen eines drohenden Flashovers vertraut machen konnten. Ein Flashover zählt zu den gefährlichsten Momenten eines Brandeinsatzes: Innerhalb weniger Sekunden entzünden sich Rauchgase explosionsartig, die Temperatur steigt massiv, und der gesamte Raum steht in Flammen. Die Fähigkeit, diese Anzeichen rechtzeitig zu erkennen, entscheidet über sichere Rückzugswege und den Schutz der eigenen Mannschaft. Das Training vermittelt Routine, stärkt die Wahrnehmung für kritische Veränderungen im Brandraum und bereitet die Einsatzkräfte auf Situationen vor, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden.

 

 

Dienstabend am 24.06.2026

Der letzte Dienst vor der Sommerpause stand ganz im Zeichen von Gemeinschaftspflege und Spaß. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr wurden verschiedene Wassertransportspiele durchgeführt. An insgesamt drei Stationen waren Geschick, Teamarbeit und Fingerspitzengefühl gefragt. Station eins:  Hier mussten Wasserballons mit dem Spreizer transportiert werden. Der Spreizer, im Einsatz zum Öffnen oder Zusammendrücken schwerer Metallkonstruktionen genutzt, verlangt bei dieser Aufgabe besondere Feinmotorik: Zu wenig Druck – der Ballon rutscht heraus. Zu viel Druck – er platzt. Eine Übung, die viel Gefühl und Konzentration erforderte. Station zwei: Ein Tablett mit gefüllten Bechern sollte sicher bewegt werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe – wäre man nicht in einer Schubkarre sitzend über kleine Hindernisse gefahren worden. Balance, Vertrauen und Koordination waren hier entscheidend. Station drei: Mit einem alten Feuerwehrhelm sollte Wasser aus einer Kiste aufgenommen und durch einen Feuerwehrschlauch in eine zweite Kiste gefüllt werden. Die erste Herausforderung zeigte sich sofort: Der Helm hatte Löcher, die mit den Händen abgedichtet werden mussten. Zusätzlich fehlte der gewohnte Druck, und der Schlauch lag schlaff am Boden. Im Einsatz befördert eine Pumpe das Wasser mit hohem Druck durch den Schlauch – beim Eingießen per Helm fehlt dieser Druck vollständig. Dadurch fließt das Wasser nur langsam und unkontrolliert. Umso wichtiger waren hier Teamgeist, Abstimmung und eine gute Taktik, um das Wasser dennoch zuverlässig ans Ziel zu bringen. Dass alle ihre Aufgaben mit vollem Engagement erfüllt haben, zeigte sich spätestens an der nassen Kleidung. Nach dem Umziehen wurde der Dienst mit einigen Ankündigungen, Mitteilungen und einem kühlen Getränk beendet.

 

 

Tag der Sicherheit am 26.06.2026

Ein fester Bestandteil unserer Brandschutzerziehung ist der „Tag der Sicherheit“ an der Astrid-Lindgren-Schule im Schwentinentaler Ortsteil Klausdorf. Für die Erstklässler war es der erste Kontakt mit diesem Aktionstag – und auch für unsere Kameradin Julia Brumbi, die erstmals die Gesamtkoordination übernahm. Sie hat im vergangenen Jahr die Brandschutzerziehung von Ernst-Peter Pöhlmann übernommen und stand nun vor der Aufgabe, das eingespielte Team zu organisieren und den Tag neu zu planen. Ein Konzept aus der Schublade zu ziehen wäre zu einfach gewesen: Mehrere Stammakteure waren in diesem Jahr verhindert oder mussten kurzfristig wegen Personalausfall oder Krankheit absagen. Julia meisterte diese Herausforderung souverän und stellte ein neues, funktionierendes Team zusammen. Dank ihres Engagements konnten wir in diesem Jahr auf die Unterstützung des DRK Landesverband Schleswig-Holstein bauen. Die DRK-Kräfte zeigten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, wie ein Rettungswagen für den Katastrophenschutz ausgestattet ist und welche zusätzliche Ausrüstung über den normalen Rettungsdienst hinaus vorgehalten wird. An einer weiteren Station ging es um das Thema Stromausfall. Besonders das Kurbelradio sorgte für große Augen: Ohne Strom, ohne Powerbank – und dennoch spielte das Radio nach ein paar Umdrehungen los. Ein Aha-Moment für viele Kinder. Beim LKW-Stand war der Gabelstapler das Highlight. Fast alle Kinder der vier Klassen durften unter Anleitung von Stephan einmal selbst die Steuerung ausprobieren.

Das THW forderte Fingerspitzengefühl: Mit einem Spreizer, der normalerweise Stahl mühelos auseinander- oder zusammendrückt, sollte ein gefüllter Wasserbecher transportiert werden. Dafür hatten die THW-Kameraden ein Gestell gebaut, in dem der schwere Spreizer frei hing – eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe.

Unsere beiden gasbetriebenen Feuersimulatoren kamen ebenfalls hervorragend an. Die Kinder durften mit umgebauten, wassergefüllten Feuerlöschern üben. Bei den sommerlichen Temperaturen wurde das Feuer allerdings häufiger verfehlt – stattdessen traf der Wasserstrahl Mitschülerinnen und Mitschüler, was für eine willkommene Abkühlung sorgte. Die Polizei präsentierte ihren Streifenwagen und die persönliche Schutzausrüstung. Viele Kinder fühlten sich wie echte Einsatzkräfte, als sie Schutzweste und Helm anprobieren durften.Für Sicherheit im und am Wasser sorgte die DLRG. Cordula erklärte die Baderegeln und vermittelte, was wichtig ist, um sicher schwimmen zu gehen.

Das Puppentheater der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Probstei begeisterte die Erstklässler mit einem Stück, in dem sie unter anderem die Notrufnummer lernen und erfahren, was bei einem Notruf gesagt werden muss. Unsere Jugendfeuerwehr stellte ihre Arbeit vor und zeigte, wie man schon früh Verantwortung übernehmen und Gutes tun kann. Die aktive Feuerwehr präsentierte das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Eine starke Leistung zeigten mehrere Kameraden bei der Vorstellung unserer Schutzkleidung – angesichts der hohen Temperaturen eine echte Herausforderung.

Ein besonderer Dank gilt unserem Verpflegungsteam, das uns mit Essen und vor allem zahlreichen Getränken versorgte. Ohne diese Unterstützung wäre der Tag kaum zu bewältigen gewesen. Zum Abschluss fand eine Feueralarmübung statt, bei der das sichere Verlassen der Klassenräume geübt wurde. Nach lobenden Worten des Schulleiters Matthias Deutschendorf und einem wohlverdienten Applaus für Julias ersten „Tag der Sicherheit“ als verantwortliche Leiterin ging ein erfolgreicher Vormittag zu Ende.