Aktuelles

Jahreshauptversammlung

Am 25.01.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Klausdorf statt. Neben dem Jahresrückblick des Wehrführer Kai Lässig, gab es noch andere Themen auf dieser Versammlung. So musste aufgrund einiger Änderungen im Brandschutzgesetz eine neue Satzung der Feuerwehr Klausdorf durch die Mitglieder beschlossen werden. Nachdem Wehrführer Kai Lässig die zahlreich erschienen Gäste aus Politik, Stadtverwaltung und Stadtvertretung, der Polizei und der Feuerwehr Raisdorf und Elmschenhagen begrüßt hatte, begann er mit seinem Jahresrückblick. Mit 100 Einsätzen liegt ein sehr einsatzreiches Jahr hinter uns. So ist wohl jedem noch der Alarm bei der letzten Jahreshauptversammlung in Erinnerung. Unter dem Einsatzstichwort „Menschenleben in Gefahr“ wurden wir zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung gerufen. Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte nach kurzer Zeit die Person aus der Wohnung retten und das Feuer in der Küche anschließend löschen. Noch beim Einrücken ins Gerätehaus wurden wir weiterhin zu einem Verkehrsunfall gerufen. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden und die ausgelaufenen Betriebsstoffe konnten schnell aufgenommen werden. Neben diesem Einsatz rückte die Feuerwehr Klausdorf insgesamt zu 16 Brandeinsätzen, 64 technischen Hilfeleistungen, 8 sonstigen Einsätzen aber auch zu 12 Fehlalarmierungen aus.

Auf eine für uns alle vollkommen neue Situation stießen wir dann im Sommer vergangenen Jahres, bei dem schweren Verkehrsunfall welcher sich in der Dorfstraße Ecke Schulstraße ereignet hatte. Bei unserem Eintreffen am Einsatzort spielten sich hier tumultartige Szenen ab. Handfeste Auseinandersetzungen von am Unfall Beteiligten mit Anwohnern und Ersthelfern, machte die Situation anfangs nicht einfach für uns. Hinzu kamen unklare Informationen zu der Anzahl an unfallbeteiligten Personen, welche eine Suche nach einer vermeintlich noch am Unfallort befindlichen Person auslöste. Die Tatsache, dass bei diesem Unfall ein 19 Jahre junger Mann nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte, stellte eine weitere Belastung dar, insbesondere da eine Vielzahl an eingesetzten Kräften die Person persönlich kannten. Hier hat sich dann unser Konzept zur Einsatznachbereitung als richtig und besonders wichtig erwiesen. In einer im direkten Anschluss an den Einsatz abgehaltenen Einsatznachbesprechung, sowie eine Vielzahl von Gesprächen in den folgenden Tagen, konnte allen am Einsatz eingesetzten Kräften bestmöglich Hilfe zur Verarbeitung gestellt werden.

 

Ein besonderes, wenn nicht sogar das schönste Highlight des Jahres, war sicherlich der Besuch zum 25jährigen Bestehen unserer Partnerschaft bei unseren Freunden in Oberbeuren. Ein Erlebnis, welches uns mit Sicherheit noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Die offizielle Feierlichkeit im alten Sitzungssaal des historischen Rathauses in Kaufbeuren, der Eintrag ins goldene Buch der Stadt, der Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Dionysius, die Wanderung auf den Spuren des Beginns der Partnerschaft, der Kameradschaftsabend oder auch das abschließende Frühschoppen. Alles für sich unvergessliche Momente einer nun schon 30jährigen Freundschaft. Die Bedeutung dieser Partnerschaft wurde nicht zuletzt durch die Teilnahme vom Stadtwehrführer, dem Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Vertretern der bayrischen Landesregierung und dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie Franz-Josef Pschirer, unterstrichen. Das unsere Partnerschaft etwas ganz Besonderes ist, dürfte spätestens hier jedem klar geworden sein. Eine Freundschaft zwischen zwei Feuerwehren, welche tief bis in die Familien hineinreicht und so wahrscheinlich deutschlandweit nicht oft zu finden sein wird. Wir sind froh und stolz zugleich, dass wir euch, die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren als Partnerfeuerwehr gefunden haben. Eine bessere hätte man sich nicht wünschen können.

 

Da unser Stiftungsfest in die Jahre gekommen war und entschieden war 2016 es aufgrund zurückgehender Teilnehmerzahlen pausieren zu lassen. Es folgten viele Gedanken und Überlegungen, ob und wenn ja, wie wir weiter machen wollen. Schließlich wurde der Entschluss gefasst, die Veranstaltung unter neuem Namen und einem moderneren Gesamtkonzept wieder starten zu lassen. Nach über einem Jahr Planung von Dekoration, Bühnengestaltung, Kartenvorverkauf und Werbung, Beleuchtungskonzept, Musik und vielem mehr, konnten wir dann am 08.09.2018 zum ersten Mal unsere Gäste bei „Fire & Friends“ begrüßen. Die große Schwentinehalle strahlte in einem neuen Beleuchtungs- und Bühnenkonzept. Dj Gary schaffte es, die nahezu ausverkaufte Halle innerhalb weniger Minuten in Schwung zu bekommen und begeisterte mit seiner Musikauswahl die Massen. Zu keiner Zeit war die Tanzfläche leer. Im Außenbereich sorgte das Team von Zeidlers-Imbiss für den Hunger zwischendurch. Mit einem Angebot aus verschieden Burgern, Pommes und Wurst war für jeden etwas dabei. Die Arbeit der Arbeitsgruppe hatte sich gelohnt, unser Konzept war aufgegangen und unser Publikum mehr als zufrieden. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn es wieder heißt „Herzlich Willkommen zu „Fire & Friends“.

Dies war nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Jahresbericht 2018 des Wehrführers. Der ganze Bericht umfasst ein 85-seitiges Dokument mit vielen Bildern, welches auf unserer Homepage www.feuerwehr-klausdorf.de

eingesehen werden kann.

 

Bennet Bansemer, langjähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr Klausdorf ist in die Einsatzabteilung übergetreten und wurde , wie auch David Franck, der sein Anwärterjahr hinter sich gebracht hatte, vom Wehrführer mit Handschlag auf die Satzung  der Feuerwehr Klausdorf verpflichet.

 

 

Neben der Wahl von Darius Swolana zum neuen stellvertretenden Kassenwart waren noch zahlreiche Beförderung und Ehrungen auf der Tagesordnung.

Zum Feuerwehrmann wurden Thore Blöcker und David Franck befördert. Oberfeuerwehrmann wurden Roger Mayer und Florian Swolana. Hauptfeuerwehrfrau bzw. Hauptfeuerwehrmann dürfen sich nun Nele Blöcker, Stephan Heinrich, Finn Plickert und Jonah Speck nennen.

Olaf Maier-Lürsdorf, stellvertretender Kreiswehrführer, beförderte Björn Setzer für die Dauer seiner Tätigkeit in der Führungsunterstützungsgruppe IuK -Information und Kommunikation- des Kreises Plön, zum Oberlöschmeister.

Anschließend folgten die Ehrungen für lange Mitgliedschaft in einer Feuerwehr. Für 20 Jahre wurden Jürgen Groth und Björn Setzer geehrt. Die Bandschnalle für 30 Jahre erhielt Darius Swolana. Ein Urgestein der Feuerwehr Klausdorf, Hans-Günter Stach, wurde für sagenhafte 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Ernst-Peter Pöhlmann wurde zum Brandschutzbeauftragten ernannt. Obwohl er diese Tätigkeit schon seit Jahren ausübt, muss er jährlich neu ernannt werden, da er ein Mitglied der Ehrenabteilung ist und somit andere Richtlinien gelten. Burkhard Loose und Hans-Hermann Lund traten in die Ehrenabteilung über. Ihnen wurde vom Wehrführer Kai Lässig die Übertritts- Urkunde und ein Präsentkorb überreicht.

Durch den Übertritt der beiden wächst die Zahl der Ehrenmitglieder auf 23. Eine starke Truppe, die uns bei den vielen Veranstaltungen und auch Übungen tatkräftig unterstützt.

Über die Grußworte unserer Gäste haben wir uns sehr gefreut. Sowohl der 2. stellvertretende Bürgermeister Christoph Ache sowie Holger Muhs von der Polizeizentralstation Schwentinental, ebenso wie Ralf Otto Wehrführer der Feuerwehr Elmschenhagen als auch Dr. Lutz Johannsen stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Raisdorf oder die abschließenden Worte unseres stellvertretenden Wehrführers Patrick Lösche, alle lobten die Feuerwehr Klausdorf als ein gut ausgebildetes, hoch motiviertes und leistungsstarkes Team. Wir sind uns sicher auch in Zukunft durch eine gute Ausbildung und einen respektvollen Umgang miteinander diesem Ruf gerecht zu werden.

 

 

 

 

Über die Grußworte unserer Gäste haben wir uns sehr gefreut. Sowohl der 2. stellvertretende Bürgermeister Christoph Ache sowie Holger Muhs von der Polizeizentralstation Schwentinental, ebenso wie Ralf Otto Wehrführer der Feuerwehr Elmschenhagen als auch Dr. Lutz Johannsen stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Raisdorf oder die abschließenden Worte unseres stellvertretenden Wehrführers Patrick Lösche, alle lobten die Feuerwehr Klausdorf als ein gut ausgebildetes, hoch motiviertes und leistungsstarkes Team. Wir sind uns sicher auch in Zukunft durch eine gute Ausbildung und einen respektvollen Umgang miteinander diesem Ruf gerecht zu werden.