Aktuelles
Rückblick Februar 2026
Dienstabend 04.02.2026
An diesem Dienstabend stand der Atemschutz gemeinsam mit der persönlichen Schutzausrüstung im Mittelpunkt. Die PSA ist unsere wichtigste Lebensversicherung und muss nach jeder Nutzung gründlich überprüft werden. Zusätzlich haben wir uns mit der Ausrüstung unserer Atemschutzgeräteträger beschäftigt.
Seit Dezember sind neue Atemschutzgeräte im Einsatz, die durch eine beleuchtete digitale Füllstandsanzeige und farbige Signal‑LEDs mehr Sicherheit bieten. Die LEDs zeigen je nach Farbe den aktuellen Füllstand der Atemluftflasche an und erleichtern so die Orientierung im Einsatz. Seit Mitte Januar nutzen wir neue Kommunikationseinheiten, die sich schnell und unkompliziert an den Atemschutzmasken befestigen lassen. Sie verbessern die Verständigung der Trupps deutlich und tragen damit zur Sicherheit im Einsatz bei. Der Atemschutzeinsatz ist ein zentraler Bestandteil der Personenrettung, weshalb eine gute Absicherung der eingesetzten Kräfte unerlässlich ist. Die Atemschutznotfalltasche gehört zu den wichtigsten Materialien für den Sicherheitstrupp. An diesem Abend wurden ihre Handhabung und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten intensiv geschult.
Um den Sammelplatz der Atemschutzgeräteträger im Einsatzfall klar zu kennzeichnen, wurden für beide Ortswehren einheitliche Planen angeschafft.
Vorstandssitzung 17.02.2026
Nach den Wahlen ergaben sich mehrere personelle Veränderungen innerhalb der Führungs- und Fachfunktionen der Feuerwehr. Die neu gewählten Kameradinnen und Kameraden bereiteten gemeinsam mit den bisherigen Amtsinhabern eine geordnete Übergabe vor, um Verantwortungsbereiche, laufende Aufgaben und offene Themen sauber zu überführen. Am 17. Februar fand die konstituierende Sitzung des neuen Führungsteams statt. Dabei wurden die zukünftigen Zuständigkeiten festgelegt, organisatorische Abläufe abgestimmt und erste Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode definiert. Ziel war es, einen klaren organisatorischen Rahmen für die kommenden Monate zu schaffen und die Zusammenarbeit strukturiert auszurichten. Im Zuge der Neuaufstellung wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich künftig mit zentralen Themenfeldern befassen. Dazu gehören unter anderem Ausbildung und Einsatzvorbereitung, Geräte- und Fahrzeugwesen sowie Öffentlichkeitsarbeit. Die Übergabe der Posten erfolgte in einer strukturierten Einweisungsphase. Dazu gehörten Gespräche mit den bisherigen Amtsinhabern, die Einführung in organisatorische Abläufe und Dokumentationspflichten. Erste Maßnahmen und Ziele für die kommenden Monate wurden bereits abgestimmt, sodass die neuen Funktionsträger gut vorbereitet in ihre Aufgaben starten können.
Dienst am 18.02.2026
Der Dienst am 18.02.2026 war alles andere als Routine – diesmal stand ein ungewöhnlicher Mix aus Teamgeist, Tüftelei und Wettkampf auf dem Programm. Unser Zugführer Björn und Gruppenführer René stellten uns vor eine Aufgabe, die simpel klang, aber schnell zur echten Herausforderung wurde: Ein Tennisball sollte über eine längere Strecke transportiert werden, ohne ihn nach dem Start noch einmal zu berühren. Erlaubt war aus-schließlich Material, das auf den Feuerwehrfahrzeugen verlastet ist.
Drei Gruppen traten gegeneinander an – und sofort begann das große Experimentieren. Unter den wach-samen Augen der Spielleiter wurden Leitern zu Rutschen, Planen zu Gleitbahnen, Keile zu Stützpunkten und sogar die Schleifkorbtrage zu einer improvisierten Transportplattform umfunktioniert. Jede Gruppe entwickelte ihre eigene Konstruktion, diskutierte, probierte aus, verwarf Ideen und baute neue. Die Mischung aus Zeitdruck, Kreativität und Teamarbeit sorgte für eine überraschend spannende Atmosphäre. Es wurde gelacht, geflucht, gefeiert – und am Ende hatten alle nicht nur eine Lösung gefunden, sondern auch gezeigt, wie vielseitig Feuerwehrmaterial eingesetzt werden kann.
Dienst in Preetz 20.02.2026
Am 20. Februar absolvierten unsere Atemschutzgeräte-tragenden ihre jährliche Belastungsübung in der Atem-schutzübungsstrecke der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Preetz. Diese Pflichtübung ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung im Umgang mit Atemschutzgeräten und stellt sicher, dass unsere Einsatzkräfte auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und sicher arbeiten können. Zu Beginn der Ausbildungseinheit stand die körperliche Belastungsphase an. Auf Fahrradergometer, Endlosleiter, Handergometer und Laufband mussten unsere Atemschutz-gerätetragenden die geforderte Mindestbelastung gemäß der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 erreichen.
Anschließend folgte der Durchgang durch die Atemschutzübungsstrecke, die mit verschiedenen Hindernissen, Kriech- und Kletterpassagen sowie Orientierungselementen realitätsnahe Einsatzbedingungen simuliert. Dunkelheit, Wärme und akustische Reize sorgten zusätzlich für eine authentische Belastungssituation. Unsere Atemschutzgerätetragenden meisterten alle Aufgaben souverän. Sie zeigten eine stabile körperliche Leistungsfähigkeit und eine sichere Handhabung der Atemschutztechnik. Damit ist die Tauglichkeit für das Tragen von Atemschutzgeräten für das Jahr 2026 gesichert. Herzlichen Glückwunsch!
Einsätze
Im Februar waren wir 5x im Einsatz. Am 10., 12. und 14. hatten wir jeweils eine technische Hilfe mit dem Stichwort Hilflosigkeit hinter verschlossener Tür. Am 23.02. wurden wir gleich 2x alarmiert. Einmal zu einem Wasserschaden und einmal zu einem Fahrzeugbrand.