Diese Seite benutzt Cookies!

Wenn sie die Seite weiter Nutzen, gehen wir von ihrem Einverständnis aus.

Weitere Infos über Cookies finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Partnerschaft

Unsere Partnerschaft mit der Feuerwehr Oberbeuren im Allgäu

Bei einer Vatertagstour im Allgäu wurde ein Klausdorfer Bürger, der zur Ausbildung in Kaufbeuren weilte, von einer Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren, die ihren  traditionellen Familientag am Waldrand feierte, angesprochen und zu einem Bier eingeladen. Im Laufe des Gespräches kam auch das Thema Partnerschaft mit einer anderen Wehr zur Sprache. Da er passives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf war wurden Adressen ausgetauscht und da kein Zettel zur Hand war, auf einen Bierdeckel.

In Klausdorf wurde die Feuerwehr angesprochen - die gerade ihre 75 Jahr-Feier vorbereitete - und die Idee wurde in die Tat umgesetzt. Ein Einladungsschreiben zum Stiftungsfest wurde geschrieben und die Feuerwehr Oberbeuren nach Klausdorf eingeladen. Die Kameradinnen und Kameraden kamen im Oktober 1988 mit 25 Personen zum 75. Stiftungsfest nach Klausdorf und natürlich hatten sie ihre Fahne dabei und sie nahmen selbstverständlich am Umzug teil.

 

Man beschnupperte sich und es wurden regelmäßige Besuche - wechselweise in Oberbeuren und in Klausdorf - vereinbart und durchgeführt. So entstand eine Freundschaft die bis in die einzelnen Familien hineinreicht.

 

Am 28. Juni 1993 wurde in Kaufbeuren - in einem sehr festlichen Rahmen und unter Anwesenheit der Bürgermeister beider Orte - die offizielle Partnerschaft zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren und der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf feierlich im alten Sitzungssaal im Rathaus besiegelt.

 

Zu allen Jubiläen und in regelmäßigen Abständen - alle 2 Jahre - gibt es seit dem Besuche und Gegenbesuche.

 

Die Partnerschaft lebt von den privaten Kontakten zwischen den Feuerwehrleuten. So sind die Gäste generell jeweils privat untergebracht. Verständigungsprobleme zwischen den „Allgäuer Dickschädeln“ und den „kühlen Nordlichtern“ gibt es kaum.

1988

1988

Am Freitag, den 21.10.1988 machte sich die Abordnung aus Oberbeuren auf die lange Reise in den Norden. Die Bahn wurde als Reisemittel gewählt. Am Kieler Bahnhof warteten schon drei Klausdorfer Kameraden und geleiteten alle nach Klausdorf. Nach einer kleinen Stärkung im Schulungsraum des Gerätehauses ging es auf Entdeckungstour nach Kiel und Laboe.

 

Auch vom Festball am Samstag wurde berichtet, dass die Kameraden aus Oberbeuren vor Begeisterung kaum stillsitzen konnten.

 

Am Sonntagnachmittag fand der Festumzug statt. Natürlich ließen es sich die Oberbeurer nicht nehmen, sich passend zu präsentieren. Es war schön anzusehen. Der Sonntag endete in einem „Traum von Licht“. Die Freiwillige Feuerwehr Tellingstedt hatte ihre Geräte aufgebaut um die beleuchteten Wasserspiele zu zeigen. „Ein Feuerwerk ist nichts dagegen!“ Ein Spiel aus Waser, Licht und Farben zu den Klängen des Donauwalzers. Es war ein wunderschöner Abschluss des ersten Besuchs und der 75-Jahr-Feier. Die Kameraden aus dem Allgäu sind anschließend zum Bahnhof gefahren worden.

 

Der Pressewart Bruno Pomrehn schrieb schon 1988: „Mit dieser Wehr werden wir eine Partnerschaft eingehen!“

1989

Zum ersten Mal wurden die Oberbeurer Kameraden besucht!

Bei der Jahreshauptversammlung vom 15.02.1989 berichtete der Wehrführer:
„Die bei dem Fest zum 75-jährigen Jubiläum geschlossene Freundschaft mit der Wehr aus Oberbeuren besteht im kameradschaftlichem Kontakt. Wir sind zu einem Gegenbesuch im Juli eingeladen.“

 

Am 14. Juli 1989 hatten sich etliche Kameraden der Klausdorfer Wehr mit ihren Ehefrauen auf eine Reise nach Süddeutschland begeben. Oberbeuren gehört zu Kaufbeuren, welches eine Stadt mit ca. 41.000 Einwohnern ist.

 


Nach einer 12-stündigen Fahrt  im Liegewagenzug wurden alle am Bahnhof durch die Oberbeuren in Empfang genommen.

 

Hier der originale Bericht von Bruno Pomrehn: “Mit dem Bus, der uns die beiden Tage zur Verfügung stand, sind wir zum Gemeindesaal des Pfarrhauses gefahrenworden. Hier wurden wir von den Frauen der Feuerwehrkameraden mit einem reichhaltigen Frühstück bewirtet.

 

Gut gestärkt und erfrischt konnte die Busfahrt durch das schöne Allgäu beginnen. Bei schönem Wetter ging die Fahrt über Buchloe und Landsberg am Lech zum Ammersee. In Dußen am Ammersee wurde die wunderschöne Barockkirche besichtigt. Die Fahrt führte weiter zum Kloster Andechs, hier war die Klosterkirche zu besichtigen, welche auch sehr eindrucksvoll war. Nach der Mittagspause sind wir nach Schwangau weitergefahren. Das Schloss Neuschwanstein konnten wir leider nicht besichtigen. Hunderte von Besuchern standen Schlange vor den Pforten. Wir sind dann vorher am Forggensee über Marktoberdorf nach Oberbeuren gekommen, wo wir in unsere Quartiere eingewiesen wurden. Von den Gastgebern wurden wir mit großer Herzlichkeit aufgenommen.

 

Am Abend fand im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ ein Kameradschaftsabend statt, der sehr harmonisch verlief. Sogar der Oberbürgermeister Krause erschien trotz vieler Verpflichtungen, um uns Nordlichter zu begrüßen und eine gemütliche Stunde im Kreis der Feuerwehrleute zu verbringen. Die Klausdorfer Fahne war neben der einheimischen Fahne am Mast gehisst.

 

Der Sonntagvormittag sah die beiden Feuerwehren zum Frühschoppen beim Wehrführer Waldner versammelt bei bayerischer Brotzeit und Bier. Familie Waldner hat ihren Wohnsitz oberhalb des Ortes mit einer wunderschönen Fernsicht. Ganz in der Ferne sind die hohen Berge zu erkennen. Strahlender Sonnenschein lag über dem Land. Dazu kamen später drei Alphornbläser. Es war ein wunderschönes Erlebnis.

 

Am Nachmittag waren wir in Kaufbeuren. Hier fand an diesem Wochenende das „Tänzelfest“ statt. Dieses Fest ist eines der größten Kinderfeste in Süddeutschland und hat eine sehr alte Tradition, welche bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Der Festumzug, den wir gesehen haben, war einmalig. Viele Hunderte von Kindern mit ihren Begleitern in historischen Trachten und Kostümen gekleidet, zogen an uns vorüber. Pferde, Reiter und Wagen waren buntgeschmückt. Und immer wieder dazwischen waren Musikanten. 18 Kapellen und Spielmannszüge.  Alleine die Knabenkapelle von Kaufbeuren hat 70 Mitwirkende.

 

Im Anschluss an den Umzug haben wir die Hauptwache von Kaufbeuren besichtigt. Hier wurden wir sogar noch mit Kaffee und Kuchen von den Frauen bewirtet.

 

Besonders beeindruckend war am Abend der Zapfenstreich der Knabenkapelle, diesen konnten wir zusammen mit den Oberbeurer Kameraden von der Ehrentribüne aus erleben. Es war einmalig, wie die Mädel und Jungen umgeben von Fackelträgern musiziert haben.

 

Ein gemütliches Beisammensein auf dem Hof des Wehrführers hat dieses schöne Wochenende abgeschlossen. Am Montag in der Frühe hieß es Abschied nehmen. Gegen 08:00 Uhr in der Frühe fuhr unser Zug ab und schnell und gut hat uns die Bundesbahn nach Hause gefahren. Es war überwältigend, was uns von den Kameraden mit ihren Familien geboten wurde. Alle Teilnehmer der Fahrt werden sich lange und gern an diese Tage erinnern."

 

Diese freundschaftliche Beziehung soll vertieft und zu einer Partnerschaft ausgebaut werden.

1991

Besuch der FF Oberbeuren zur Kieler Woche

Unsere Feuerwehrkameraden aus Oberbeuren, mit denen wir schon über ein Jahr befreundet sind, haben uns im Juni besucht. Für sie war ein schönes Programm erstellt worden. Unter anderem wurde eine Fahrt unternommen, auf der se etwas von der schönen Schleswig-Holsteinischen Landschaft kennenlernen konnten. Die Ostsee bis langeland mit den vielen Segelbooten zur Kieler Woche und der Bummel auf der Kiel-Linie haben unseren Gästen sehr gefallen.

1992

1992

In einer Vorstandssitzung wurde beschlossen, aus der Freundschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren eine Partnerschaft werden zu lassen.

 

Zum Stiftungsfest am 17.10.1992 waren aus dem Allgäu der Kommandant der Oberbeurer Wehr, Josef Waldner mit Ehefrau und der stellvertretende Kommandant der Kaufbeurer Wehr, Herr Walter Bauer mit Ehefrau angereist.

1993

1993

Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde am 26.06.1993 wurde die Freundschaft zwischen den Feuerwehren Oberbeuren und Klausdorf offiziell besiegelt. Die über 50 Personen umfassende Abordnung aus Klausdorf verbrachte ein Wochenende in Kaufbeuren und feierte die Partnerschaft.
 
Und dies nach einer im Zug verbrachten Nacht. Um 07:25 Uhr kamen die Klausdorfer am Kaufbeurer Bahnhof an, um anschließend bei ihren Gastgebern – alle waren privat untergebracht – erst einmal zu frühstücken. Schon um 11:00 Uhr stand die Unterzeichnung im Kaufbeurer Rathaus auf dem Plan.
 
Im Rathaus wies der Klausdorfer Gemeindewehrführer Holger D´Avis darauf hin, dass die Partnerschaft bereits rege mit Leben gefüllt sei. Oberbeurens Kommandant erinnerte an die Entstehungsgeschichte: Der Klausdorfer Reiner Grätz, auf einem Lehrgang in Kaufbeurener Fliegerhorst, hatte den Stein ins Rollen gebracht.
 
Der Kaufbeurener Oberbürgermeister Andreas Kniefreute sich darüber, dass an der Verbindung der Feuerwehren nunmehr auch die Gemeinden beteiligt werden und er wünschte sich eine auch über nächste Generationen hinweg beständige Kameradschaft mit möglichst vielen gegenseitigen Besuchen. Zum Schluss der Rede überreichte er dem Klausdorfer Bürgermeister, dem Gemeindewehrführer und dem stellvertretenden Gemeindewehrführer jeweils ein Stadtbuch von Kaufbeuren und lud die Gäste zum Tänzelfest ein.
 
Bürgermeister Horst Müller aus Klausdorf stellte seinen Ort vor und brachte aus feierlichem Anlass 100 Liter Bier mit. Weiterhin sagte er, dass er das Gefühl habe, das die „Wellenlänge“ zwischen den Kameraden stimmt, was das Vorurteil über das nicht besonders freundliche Verhältnis der Bayern zu den Preußen widerlegen würde. Abschließend überreichte er eine Chronik von Klausdorf und eine Vase mit dem Gemeindewappen. Dem anwesende Stadtbrandrat von Kaufbeuren wurde ein Buch über das 100-jährige Jubiläum des Kreisfeuerwehrverbandes Plön überreicht.
 
Außerdem hatten die Holsteiner Erinnerungsteller, eine Schiffsglocke und Katenschinken als Gastgeschenke im Gepäck. Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt war die Partnerschaftsfeier vorbei. Die Tatsache, dass dieser Empfang in den alten prunkvollen und geschichtsträchtigen Räumen des alten Rathauses stattfand, gab der Veranstaltung einen sehr festlichen und würdevollen Rahmen. „Erstmalig wird der seit 1988 bestehenden Partnerschaft der beiden Wehren ein offizieller Charakter verliehen“, freut sich Kommandant Josef Waldner.
 
Ein weiteres buntes Programm schloss sich bis zur Abfahrt am Montag an.
 
Dazu gehörte ein ökumenischer Gottesdienst ebenso wie eine Fahrt ins Blaue, ein gemeinsamer Frühschoppen mit Leberkäs und Weißwurst und ein Kameradschaftsabend im Pfarrsaal. Dabei wurden die Erinnerungsgeschenke überreicht. Die Gäste aus dem Norden erhielten von den Oberbeurern je einen Glaskrug.
1994

1994

Die Kameradinnen und Kameraden aus Oberbeuren besuchten uns zur Kieler Woche.

1996

1996

50 Kameraden fuhren mit ihren Frauen vom 05. - 08.07.1996 ins Allgäu zum 125 jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren.
 
Dabei waren die Bürgervorsteherin Frau Vogt, der Bürgermeister Herr Müller mit Frau und der erste stellvertretende Bürgermeister Herr Petersen mit Frau.
 
Nach einem herzlichen Empfang ging es in die Privatquartiere und ein Fahnenband wurde am Freitag, beim gemütlichen Teil, als Gastgeschenk überreicht.
 
Am Samstag ging es mit dem Bus schon zeitig los. Über Obersdorf zum Fellhorn (ca. 2000m hoch). Trotz schlechtem Wetter wurde die Seilbahn geentert.
 
Am Abend wurde das Fest in einem 1000 – Mann – Zelt gefeiert. Nach einem ruhigen Beginn ging es dann richtig los. Die Stimmung war einfach mitreißend. Wahnsinn, was die Band oder „Kapelle“ für eine Stimmung rüber brachte. Auf den Bänken und Tischen ging die Post ab. Hier entstand sofort der Gedanke: „Die holen wir in den Norden!“ Es blieb nicht bei dem Gedanken, die Band wurde schon mal für die 90 Jahrfeier der FF Klausdorf im Jahr 2003 gebucht.
 
Der Sonntag beinhaltete den großen Festumzug mit 5 Kapellen und 22 Marschgruppen der Feuerwehren und Vereine. Ein umwerfendes Bild.
 
Am Montagmorgen musste man sich schweren Herzens wieder trennen.
1998

1998

Die Kameradinnen und Kameraden aus Oberbeuren besuchten uns.

2000

2000

Im Jahr 2000 besuchte die Klausdorfer Feuerwehr wieder einmal die Oberbeurer Kameraden, hier war auch zum ersten Mal unser Bürgermeister Herr Gröller mit. Bei diesem Treffen, das wieder bestens organisiert war, besuchten wir auch gemeinsam mit dem Kameraden der Feuerwehr Oberbeuren den Deutschen Feuerwehrtag in Augsburg.

2003

Besuch zur 90-Jahr Feier in Klausdorf

Die regelmäßigen Treffen der Wehren bestehen natürlich weiterhin. So waren die Kameraden/innen aus dem Allgäu auch 2003 bei unserem 90. Stiftungsfest stark vertreten. Das war vielleicht ein Fest, davon spricht man noch heute in Klausdorf - nicht nur das dieses Fest in einen großen Zelt (1400 Personen) gefeiert wurde, nein es waren auch die Allgäu Power, eine Band bekannt von Funk und Fernsehen, hier und boten ein tolles Programm aus Musik und Show das sich sogar die Zeltstangen bogen. Die Feuerwehr Oberbeuren hatte für unser Jubiläumsveranstaltung auch ein passendes Geschenk dabei und zwar ein sehr große Allgäuer Kuhglocke mit allen was dazugehört, dieses hat ihren Platz im Gerätehaus gefunden.

2004

Fahrzeugübergabe in Oberbeuren

Im Juli 2004 waren wir wieder in Oberbeuren, auch dieses Mal gab es etwas Besonders - die Wehr bekam ein neues Lösch- Fahrzeug, ein LF10/6. So eine Fahrzeugübergabe ist in Oberbeuren etwas ganz anderes als wir es hier kennen. Mit kirchlicher Weihung und einem großen Fest für die ganze Bevölkerung. Zu diesem Anlass übergab unser Gemeindewehrführer Olaf Meier Lürsdorf im Namen der Klausdorfer Feuerwehr ein Hohlstrahlrohr an den Kommandanten Josef Waldner welches zuvor natürlich mit Kieler Fördewasser getauft wurde.

Strahlrohrweihe

Der anschließende hervorragend organisierte Kameradschaftsabend fand diesmal auf dem Forggensee statt.

Eine solche Freundschaft gibt es so schnell nicht ein zweites Mal, betonte der Oberbürgermeister Hr. Knie in seiner Rede. Da es sein für uns letzter Auftritt als OB war, bekam er auch ein kleines Abschiedsgeschenk und zwar eine Orginial  Bootmannpfeife.
 
Die gegenseitigen Privaten Besuche der Kameraden und Kameradinnen sind natürlich immer noch ein fester Bestandteil dieser Freundschaft.
 
Zur Kieler Woche 2006 werden die Oberbeurer Kameraden wieder bei uns erwartet.

2006

Besuch zur Kieler-Woche

Und nun war es soweit, am 23.06.2006 trafen die "Allgäuer" um 19:45 Uhr in Kiel ein. Hier wurden sie von unseren Gemeindewehrführer Olaf Meier-Lürsdorf und seinem Stellvertreter Holger Olsson in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es dann in das Gerätehaus nach Klausdorf, wo die Gäste bei einem kleinen Empfang erst einmal recht herzlich begrüßt wurden. Auch unser Bürgermeister Günther Gröller und unser Bürgervorsteher Gerd Diekmann ließen es sich nicht nehmen ein paar Grüße zum Empfang zu überbringen.
Anschließend ging es dann erst einmal zu den Gast Familien.

Am Samstag ging es dann aufs Wasser. Auf der MS Boizenburg ging es erst einmal durch die belebte Kieler Förde, entlang der zahlreichen Windjammer, welche sich gerade bereit machten um Aufstellung zu nehmen für die große Windjammerparade anlässlich der Kieler Woche. Weiter ging es durch die Holtenauer Schleusen in den Nord-Ostsee-Kanal bis nach Rendsburg und zurück. An Bord gab es bei bester Verpflegung und noch besserem Wetter genug Zeit um bei zahlreichen kleinen und größeren Unterhaltungen die herrliche Landschaft zu genießen und die "dicken Pötte" an einem vorbei fahren zu sehen.

Wieder am Bahnhofskai in Kiel angekommen ging es mit denbereitstehenden Bussen zurück nach Klausdorf.

Am Abend erwartete uns denn ein weiterer Höhepunkt des gemeinsamen Wochenendes:
Das Große Sommerfest auf dem festlich geschmückten Kanugelände.
Hier hatten die Kameraden aus Oberbeuren eine Überraschung für uns parat.
Sie überreichten uns "Aktien" aus Bayern und zwar in Form eines 50 l Fasses Bier der Aktien-Brauerei aus Kaufbeuren.
Nach kurzen Grußworten des 1. Vorsitzenden Gerhard Thalmair und des Kommandandten Josef Waldner, in denen sich sich für das bislang hervorangende Wochenende bedankten, überbrachten sie noch eine Gegeneinladung für das Jahr 2008, welcher wir natürlich gerne nachkommen werden.

Bei herzhaftem Essen, guten Getränken, toller Musik und ausgelassener Stimmung wurde dann bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Der Sonntag stand dann bei herlichem Kaiserwetter den Kameraden und ihren Gästen zur freien Verfügung und viele nutzten diesen Tag für einen schönen bummel über die Kieler Woche.

Am Montag hies es dann Abschied nehmen. Einige Kameraden begleiteten die Kameraden aus Oberbeuren noch bis zum Bahnhof wo man sich nochmals für die schönen Tage im Norden herzlichst bedankte.

2008

Fahrt nach Oberbeuren 13. - 16.06.

49 Klausdorfer Kameradinnen und Kameraden traten am Morgen des 13.06.2008 um 08:10 Uhr pünktlich die Zugreise an. Bei bester Stimmung ging es Richtung Süden.
Da wir schwedische Schlachtenbummler im Waggon hinter uns hatten (zum Getränke holen mussten sie bei uns immer vorbei – es gab immer ein Schnaps bei uns – sie kamen oft) war die Stimmung noch besser.
Im Nürnberg mussten wir umsteigen. Chaos im Zug! Der war vielleicht voll, aber trotz widriger Umstände sind wir trotzdem gut in Kaufbeuren angekommen.
Mit dem Bus ab ins Gerätehaus von Oberbeuren. Es gab ein großes Hallo und eine kleine Ansprache. Dann ging es zu den Gastfamilien. Der Abend war zur freien Verfügung.
Es wurden Stadtführungen, Grillpartys, gemütliche „Sitzungen“ im Krug und vieles mehr veranstaltet.

Der Samstag begann mit einem Treffen am alten Gerätehaus. Hier stand der Bus der uns nach Kaufbeuren brachte, denn wir kamen einer Einladung des Oberbürgermeisters Bosse nach. Er begrüßte uns und gab einen kleinen Abriss über die Stadtgeschichte.

Unser Gemeindewehrführer und Ortswehrführer Olaf Meier-Lürsdorf bedankte sich für die Einladung und übergab dem Oberbürgermeister das Gastgeschenk aus dem Norden und lud ihn ein, im nächsten Jahr mit nach Klausdorf zukommen.

Vor dem Gerätehaus in Kaufbeuren waren alle Fahrzeuge der Wehr ausgestellt.

Die Fahrt ging weiter durch das Allgäu zum Auerberg (1055 m) auch hier war alles bestens organisiert, klasse Mittagessen  und eine - etwas durchs Wetter getrübte - Aussicht bis zu den Alpen.

Abends – „Allgäu Power“!
Einfach Klasse diese Band, die wir auch für unsere 90 - Jahr- Feier gebucht hatten. Man kann es nicht beschreiben, man muss es mit gemacht haben! Es gab kein Halten mehr. Alle auf die Bänke, mit gesungen und geklatscht.

Sonntag, Tag drei!
In Uniform ging es zum Gottesdienst in die Dreifaltigkeitkirche. Für uns ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Im Anschluss wurde auf dem Vorplatz die neue Drehleiter geweiht – dann kam der Umzug. Bei bestem Wetter waren 48 Fahnenabordnungen und viele Feuerwehren angetreten und ab ging es in die Zeppelinhalle.

Laut Aussage unseres stellvertretenden Ortswehrführers Holger Olsson „marschierte die Freiwillige Feuerwehr Klausdorf natürlich am Besten!“. Kurze Ansprachen und eine beeindruckende Ausstellung von Feuerwehroldtimern rundeten diesen Vormittag ab.

Zum Tagesabschluss wurde vorm Gerätehaus Kaufbeuren beleuchtende Wasserspiele vorgeführt und ein  Feuerwerk abgebrannt.

Montag, Abreisetag
Nach dem Frühstück bei den Familien trafen wir uns alle wieder am Bahnhof und um 09:33 Uhr ging es leider wieder nach Hause. Mit etwas Verspätung kamen wir heil wieder zu Hause an.

Es war eine sehr schöne Reise ins Allgäu.
Vielen Dank liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Oberbeuren!

2010 - vom 25. - 28.06.2010 in Klausdorf

Mit unserer Partnerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren, unterhalten wir nun seit 22 Jahren eine offizielle Partnerschaft. Alle zwei Jahre findet abwechselnd in Oberbeuren oder Klausdorf ein gemeinsames Treffen statt.

Im vergangenen Jahr waren wir mal wieder an der Reihe. Und so durften wir vom 25.-28. Juni unsere Freunde aus Oberbeuren bei uns willkommen heißen. Vier tolle Tage standen auf dem Programm.

Schon am Freitag, den 25.06.2010 traf die Abordnung der Feuerwehr Oberbeuren in Kiel am Bahnhof ein. Hier wurden sie schon von einigen Kameraden aus Klausdorf erwartet. Gemeinsam ging es ins Gerätehaus zu einem kleinen Empfang. Anschließend ging es in die einzelnen Klausdorfer Feuerwehrfamilien, in denen die Oberbeurer – teilweise schon seit Jahrzehnten – sehr gute Freunde gefunden haben.

Nachdem der Samstag für die persönliche Gestaltung freigehalten wurde - viele nutzen die Zeit für die Windjammerparade – traf man sich gegen 17:00 Uhr am Feuerwehrhaus am Klausdorfer Dorfteich.

Ein Sommerfest stand auf dem Programm. Bei Sonnenschein, kühlen Getränken, kalten und warmen Speisen, netten Gesprächen und Gesprächspartnern, verging die Zeit wie im Fluge.

Als Symbol für die noch lange anhaltende Verbindung beider Feuerwehren übergaben die Kameradinnen und Kameraden aus Oberbeuren uns einen Mammutbaum. Der Kommandant aus Oberbeuren Stefan Waldner sprach von „einem Symbol für die nächsten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte! Einem Zeichen der tiefen und guten Verbundenheit beider Wehren.“ Der 1. Vorsitzender der Oberbeurer Wehr Michael Waldner überreichte das Messingschild, welches an einem Stein beim Baum angebracht wurde:

“Freundschaft ist Gemeinsamkeit!“

Am Sonntag mussten dann alle wieder früh raus. Eins Seefahrt stand an. Spätestens um 10:00 Uhr wollten wir mit dem Dampfeisbrecher „Stettin“ die Ostsee erkunden. Schon auf dem Anmarschweg konnten wir den Liegeplatz unseres Schiffes von Weitem erkennen, da die Maschinen schon vorgeheizt wurden.

Kurz nach 10:00 Uhr hieß es dann „Leinen los“ für den weltweit größten, noch mit Kohle befeuerten, seegehenden Dampfeisbrecher. Ein Erlebnis der besonderen Art erwartete uns. Nach einem Begrüßungsgetränk bestand die Möglichkeit, den Maschinenraum mit den Heizern und den verschiedensten Dampfmaschinen zu besichtigen.

Unsere Fahrt führte uns bei herrlichstem Sonnenschein und einer leichten Briese durch die Kieler Förde, vorbei an den Regattafeldern, dem Ehrenmal Laboe bis hin zum Leuchtturm Kiel.

Hier gingen wir nach einer Rettungsübung (Aufnahme eines Rettungsrings) vor Anker. Der Rettungskreuzer „Berlin“ zeigte, was seine Löschkanonen leisten können. Eindrucksvoll waren die Darbietungen. Man kam kaum aus dem Staunen raus. Nun wurde die nächste Rettungsübung eingeleitet. Ein Mann der Besatzung der „Stettin“ sprang in die Ostsee. Der Seenotrettungskreuzer „Berlin“ zeigte was er kann. Unverzüglich wurde das kleine Boot der „Berlin“ die „Stepke“ achtern ins Wasser gelassen. Die „Stepke“ nahm den Überbordgegangenen auf und die „Stepke“ wurde wieder von der „Berlin“ aufgenommen. Anschließend kam die „Berlin“ längsseits übergab das Besatzungsmitglied und wir hatten die Möglichkeit, die „Berlin“ zu besichtigen.

Nach dem wir wieder „Ankerauf“ gegangen waren, konnten wir die „Krusenstern“ den russischen Großsegler unter „Vollzeug“ bewundern. Fast alle Segel waren gesetzt und es wurden höflich Seemannsgrüße mit dem Typhon und der Dampfpfeife ausgetauscht. Gegen 15:00 Uhr legten wir wieder an und verließen nur ungern die gastfreundliche Besatzung der „Stettin“.

Der Abend konnte dann wieder individuell gestaltet werden. Viele nutzen das Feuerwerk der Kieler Woche als feierlichen Abschluss. Am Montagmorgen war aber auch dieses Wochenende mal wieder viel zu schnell vorbei und gegen 09:30 Uhr verließ der Zug mit unseren bayrischen Freunden den Bahnhof.

Wir Klausdorfer freuen uns schon auf unseren Gegenbesuch im Jahr 2012.

Neben diesen offiziellen Treffen gab es zu dem Anlässe genug, sich gegenseitig auf privater Ebene zu besuchen. Dies zeigt mir, dass es nicht alleine eine Partnerschaft zwischen zwei Feuerwehren ist, sondern dass sich hieraus eine Menge richtiger Freundschaften entwickelt haben.

Und so passt auch unser Leitsatz: „Partnerschaft verbindet. Die Berge mit der Ostsee, Oberbeuren mit Klausdorf“.

2012 - vom 13. - 16.07.2012 in Oberbeuren

Hier ein kurzer Reisebericht über das Treffen vom 13. – 16. Juli 2012 in Oberbeuren:

Nach dem die Reise um 6:00 Uhr begonnen hatte, trafen wir um 19:00 Uhr gut und heil in Oberbeuren ein. Einige Kameraden waren schon selbst angereist und erwarteten uns ebenso wie unsere Gastfamilien am Oberbeurer Feuerwehrhaus. Mit einem großen Hallo wurden die 43 angereisten Gäste aus dem hohen Norden durch die Wehrführung herzlich begrüßt. Natürlich durfte ein kühles Bier oder Gläschen Sekt zur Begrüßung nicht fehlen. Dann ab nach „Hause“. Der Abend war zur freien Verfügung, aber viele waren sofort wieder unterwegs, denn es war ja Tänzelfest in Kaufbeuren und heute Abend stand das Lagerleben auf dem Programm. In der Innenstadt von Kaufbeuren waren viele mittelalterliche Stände aufgebaut, die einem mit Essen und Trinken versorgten und eine Vielzahl der Besucher war in historischer Kleidung unterwegs. Der Eine oder Andere machte es sich auch in einem historischen Badezuber mitten in den Gassen der Stadt gemütlich.

Der Sonnabendvormittag stand allen zur freien Verfügung. Nachmittags konnte man an einer Wanderung zum Römerturm nach Kemnat (Nachbarort) teilnehmen und hier bei Kaffee und Kuchen die schöne Aussicht bis in die Alpen genießen. Aber auch das Tänzelfest wartete - überall in der Stadt spielten Musikkapellen oder Landsknechtgruppen auf, um später, in einem großen Festumzug zum Festzelt zu marschieren. Viele unser Oberbeurer Kameraden nahmen daran teil. Dort angekommen erstmal ein Maß und ein zünftiges Essen. Abends gab es dann, wie schon am Vorabend, das Lagerleben in der historischen Altstadt mit abschließendem Zapfenstreich vor dem Rathaus. Der Sonntag begann für uns mit einem Frühschoppen im Feuerwehrhaus. Bei Brezel, Bier und Weißwurst wurden dann auch einige Reden gehalten und alle unterstrichen noch mal die sehr gute Partnerschaft zwischen beiden Wehren. Unser Wehrführer Kai Lässig lud schon mal die Mitglieder der Feuerwehr Oberbeuren und deren Angehörigen zu unserem 100 jährigen Jubiläum im nächsten Jahr zu uns in den Norden ein. So auch den Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren Stefan Bosse und den anwesenden Staatssekretär vom bayrischen Finanzministerium Franz Josef Pschierer, welche beide auch noch ein paar Grußworte an uns richteten. Kai Lässig unterstrich in seiner Rede noch einmal deutlich, dass es sich bei der Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Klausdorf und Oberbeuren schon lange nicht mehr nur um eine gewöhnliche Partnerschaft zwischen zwei Feuerwehren handelt, sondern vielmehr um eine innige tiefe Freundschaft. Musikalisch wurde alles vom Musikverein Harmonie Oberbeuren passend untermalt. Da einige die Übergabe unseres Gastgeschenkes am Freitag verpasst hatten, übergab unser stellv. Wehrführer Patrick Lösche dann zum zweiten Mal unser Gastgeschenk (ein Aquarell von unserem Gerätehaus) mit einer kurze Erklärung.

Um 13:30 Uhr ging es zum großen Festumzug nach Kaufbeuren. Dieser Umzug stellt einen Überblick der Stadtgeschichte dar. Ein überwältigender Umzug mit 1650 mitwirkenden Kindern, 35 Festwagen und 150 Pferden, Ziegen usw., und alles in stilreinen Trachten. Ein beeindruckender Umzug. Man kann es kaum beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Am Abend ging es dann noch einmal ins Festzelt wo wir einen zünftigen bayrischen Abend erleben durften. Am Montag um 8:00 Uhr stand dann die Heimreise auf dem Programm. Alles was konnte war da um uns zu verabschieden. Reichlich Getränke und Verpflegung bekamen wir, damit wir auf unserer Heimreise gut versorgt waren. Auf diesem Wege möchten wir uns auch nochmals recht herzlich bei unserem Kamerad Jürgen Groth bedanken, welcher als zweiter Busfahrer einen Teil der Strecke für uns gefahren ist.

Es war ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Kameradinnen und Kameraden aus Oberbeuren: Vielen lieben Dank für alles.
Zur Erinnerung wurde uns noch ein Weizenbierglas mitgegeben, auf dem stand: „Freundschaftstreffen 2012“ sowie die Wappen der Wehren. Bis zu unserer 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Klausdorf.