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Aktuelles

Überraschende Ehrung bei der Jahreshauptversammlung

Am 31.01.2020 fand um 19:30 Uhr die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf statt. Nachdem Wehrführer Kai Lässig die Versammlung eröffnete, berichtet er über das vergangene Jahr.
Die Feuerwehr Klausdorf blickt auf ein durchschnittliches Jahr mit insgesamt 79 Einsätzen zurück. Neben 11 Brandeinsätzen, 8 Fehlalarmen und 13 sonstigen Einsätzen bildeten 47 Technische Hilfe Einsätze den Einsatzschwerpunkt. Dazu zählten mehrere Verkehrsunfälle, wie der schwere Unfall im Wasserwerksweg mit 3 schwer verletzten Personen. Außerdem ein überschlagener PKW im Graben an der L52 aus dem eine Person kurz nach unserem Eintreffen aus dem PKW gerettet wurde, oder der folgenschwere Auffahrunfall auf der B76 mit mehreren beteiligten PKW. Insgesamt wurden 4 Menschen teilweise schwer verletzt, so dass auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Die 13 sonstigen Einsätze waren Sicherheitswachen bei Veranstaltungen und Sicherungsmaßnahmen im Rahmen der Entschärfung von 6 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.
Im vergangenen Jahr wurde die Ehrenrunde eingeführt. Hier treffen sich einmal im Monat unsere Ehrenmitglieder, aber auch alle Interessierten aus der Einsatzabteilung, um in gemütlicher Runde zu klönen. Ganz nebenbei sind Geschichten aus dem Leben unserer Ehrenmitglieder zu hören. Im diesem Rahmen hatten wir auch die Geschichtswerkstatt des Quartierszentrums Klausdorf zu Gast, bei der es um geschichtliche Themen aus dem Ortsteil Klausdorf geht. Hier durfte natürlich auch ein Teil unserer Geschichte nicht fehlen.

Bei den durchgeführten Wahlen wurde Norbert Kammers zum Kassenwart, Stephan Atzpodien zum Gruppenführer und Thomas Stach zum stellvertretenden Gruppenführer wiedergewählt. Als Nachfolger von Wolfgang Ruh, der aus Altersgründen in die Ehrenabteilung übertritt, wurde Björn Setzer zum Gruppenführer gewählt.
In diesem Jahr konnten wir 4 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernehmen. Alica Schlicht, Mats Grümmer, Nick Gabler und Marvin Schulz wurden vom Wehrführer Kai Lässig auf die Satzung per Handschlag verpflichtet und im Anschluss zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann befördert. Ebenso wurden Pascal Bahr und Bennet Bansemer aufgrund abgeschlossener Lehrgänge zum Feuerwehrmann befördert.
Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Roger Mayer befördert. Für 30 Jahre Mitgliedschaft in einer Feuerwehr wurden Georg Macha und Norbert Rehm geehrt.
Ernst-Peter Pöhlmann wurde für ein weiteres Jahr zum Brandschutzbeauftragten ernannt.

In die Ehrenabteilung wurde Wolfgang Ruh aufgenommen. Von 49 Jahren aktiven Dienst bei der Feuerwehr war er 36 Jahre als Vorstandsmitglied tätig. Er bekleidete 7 Jahre das Amt des Gerätewarts und war 34 Jahre Gruppenführer. Als Dankeschön wurden ihm ein Präsentkorb und ein Gutschein überreicht.

Der stellvertretende Kreiswehrführer Olaf Meier-Lürsdorf zeichnete Gemeindewehrführer Jürgen Egerland mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehrehrenkreuz in Bronze aus. Jürgen Egerland hat 2014 die Feuerwehr-Motivationskarte ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Die Feuerwehr für Schwentinental, Schwentinental für die Feuerwehr“ hat Jürgen Egerland zahlreiche Firmen in und um Schwentinental angesprochen, mit dem Ziel, die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die rund um die Uhr für Hilfseinsätze bereit stehen, durch eine Vergünstigung bei Waren oder Dienstleistungen zu unterstützen. Über 100 Firmen machen mittlerweile bei der Aktion „Motivationskarte“ mit und erkennen damit nicht nur die Bereitschaft aller Schwentinentaler Feuerwehrmitglieder für diese wichtige ehrenamtliche Sache an, sondern fördern diese damit auch erheblich.
Mit der Aktion „Wir brauchen DICH“ hat Jürgen Egerland eine weitere beispielhafte Idee zur Mitgliederwerbung initiiert. Mit dem entstandenen einprägsamen Logo „Wir brauchen DICH“ machten sich in den letzten Jahren landesweit Feuerwehren auf die Suche nach neuen Mitgliedern. Egal ob als Banner an den Feuerwehrhäusern, als Rollups im Eingangsbereich von Supermärkten, als Aufkleber an Fahrzeugen oder als Logo auf Gehwegen – überall stolpert man über diese drei Worte.

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