Diese Seite benutzt Cookies!

Wenn sie die Seite weiter Nutzen, gehen wir von ihrem Einverständnis aus.

Weitere Infos über Cookies finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Aktuelles

Brandschutzerziehung in der Grundschule!

Feuerwehr – Polizei – Rettungsdienst – Technisches Hilfswerk

 

Diese vier Institutionen lernten die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule am „Tag der Sicherheit“, der am 29.06.2018 stattfand, kennen. An diesem Tag gingen die Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Klausdorf mit ihrer Uniform in die Schule und konnten im Laufe des Tages die Kameraden der aktiven Feuerwehr bei den Stationen unterstützen. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes und des THW’s bekommen. Ziel dieser Veranstaltung war es den Schülerinnen und Schülern das richtige Verhalten bei einem Brand- bzw. Notfall zu vermitteln.

Die Kameraden der Feuerwehr Klausdorf erklärten den Grundschülern wie das Löschen eines Feuers mithilfe eines Feuerlöschers abläuft und welche Unterschiede es zwischen den Arten von Feuerlöschern gibt. Nach dem Heranführen an diese Thematik durften alle Schüler selbst ausprobieren wie ein Feuer im Ernstfall gelöscht werden sollte. Zudem lernten die Grundschüler kennen, wie sie einen Notruf absetzen können und auf welche Faktoren sie dabei achten müssen. Dort wurde ganz schnell vom „Wieso? Weshalb? Warum?“ zum „Wo? Wer? Was? Wie viele? Und das Warten“ gewechselt. Spielend wurde den Schülern die Angst vor dem Notruf genommen und gegen Ende konnte jeder der Schüler selbst einen Notruf absetzen.

Im Obergeschoss wurde den Schülerinnen und Schülern erklärt wie ein Feuer entsteht und welche Faktoren nötig sind damit ein Feuer brennen kann. Hierbei wurde anhand eines Dreiecks das Zusammenspiel der drei Faktoren Sauerstoff, Wärme und eines brennbaren Stoffs verdeutlicht. Dabei wurden Versuche genutzt, um zu unterstreichen wie „leicht“ ein Feuer ausgeht, wenn einer dieser drei Faktoren nicht vorhanden ist.

Weiterhin hatten die Grundschüler die Möglichkeit ein Feuerwehrauto mal genauer zu betrachten und ebenfalls einige Geräte erklärt zu bekommen. Besonders interessant waren hier Schere und Spreizer, also der hydraulische Rettungssatz, womit z.B. Autotüren geöffnet werden können. Dies wurde den Schülerinnen und Schüler allerdings nicht an einem Auto, sondern an einem Metallrohr gezeigt. Mit dem Spreizer wurde das Rohr zusammengedrückt und mit der Schere ein Stück des Rohres abgeschnitten. Außerdem durften die Schüler den Löschzug- Gefahrgut (LZG) kennenlernen. Der LZG ist eine Einheit der Feuerwehr zur Gefahrenabwehr bei Unfällen mit gefährlichen Gütern und Substanzen. 

Bei der Polizei konnten die Grundschüler ein Auto besichtigen und alle Fragen stellen die sie einem Polizisten mal stellen wollten. Die Polizisten stellten den Inhalt des Streifenwagens vor und führten die Schüler an die Arbeit der Polizei heran.

Beim Rettungsdienst, vertreten durch die „Johanniter“ konnten die Grundschüler die stabile Seitenlage, sowie die Maßnahmen der Ersten Hilfe genau kennenlernen und sich gegenseitig verarzten. Somit kamen die Schüler von dieser Station mit verbundenen Armen, Beinen und Köpfen zurück.

Zusätzlich konnten die Kinder das Technische Hilfswerk und ihre möglichen Hilfsmaßnahmen kennenlernen. Dafür kamen Kameraden des THW’s mit ihrem Auto auf den Schulhof gefahren und die Grundschüler durften alles genau besichtigen.

Der Abschluss des Schultages erfolgte durch einen Feueralarm bei dem alle Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude auf den anliegenden Sportplatz gebracht wurden. Auch dies funktionierte einwandfrei und alle Schülerinnen und Schüler fanden den Weg aus dem Gebäude.

Auf dem Sportplatz bedankte sich Schulleiter Herr Deutschendorf für die Brandschutzerziehung, geleitet durch Ernst-Peter Pöhlmann, und betonte wie toll die Schüler mitgearbeitet und aufgepasst haben. Die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule konnten somit alle Organisationen kennenlernen und hoffentlich konnte ihnen ein wenig die Angst genommen werden um sie sich im Ernstfall richtig Verhalten zu können.

Zurück