Diese Seite benutzt Cookies!

Wenn sie die Seite weiter Nutzen, gehen wir von ihrem Einverständnis aus.

Weitere Infos über Cookies finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Feuerwehr-Fahne

Es ist vollbracht!

 

Am 12. Juli 2013 konnten die Kameraden der Planungscrew unsere neue Fahne nebst Zubehör beim Hersteller abholen. Nach wochen- und monatelanger feinster Handarbeit ist das gute Stück nun rechtzeitig vor der 100 Jahr Feier fertiggestellt worden.

 

Viele kennen schon die Entwürfe aus den Präsentationen während der Dienste, hier wollen wir nun das fertige Prunkstück präsentieren.

Grundlagen der Gestaltung:
 
In der Regel besteht die Fahne aus einer sogenannten Heimatseite und einer Vereinsseite.
 
 
Auf der Heimatseite ist als Mittelbild meist ein typisches Ortssymbol (historisch) zu sehen. Als Schrift wird der Vereinsname sowie Gründungsjahr und das Jahr der Fahnenweihe auf der Fahne stehen.
 
 
Was symbolisiert das alte und das neue Klausdorf? Nun wurde in der Geschichte von Klausdorf gewühlt:


+ Altmühlen - Unser Dorf hatte bis 1444 seinen Platz im Flurbereich Aubrook/Altmühlen und es gab eine Mühlenstauung an der Ritzebek.


+ Dreikronen - soll von drei Bäumen mit mächtigen Kronen herrühren. Weiterhin stand der Name für Gasthäuser die ein herzogliches Privileg hatten. Als Symbol war an solchen Gaststätten das königliche Wappen mit den drei Kronen angebracht


+ Heidberg - der Name kommt vom früheren Heidekrautbewuchs. Bis etwa1934 war seine damals noch 72 m hohe Kuppe mit Heidekraut bewachsen.


+ Dorfplatz mit Kirche und Feuerwehrhaus - Der wunderschön gelegene Dorfplatz mit dem Dorfteich ist auch heute noch Mittelpunkt von Klausdorf. Hier finden die großen Feste z.B. zu den Klausdorfer Tagen statt.

Auf der Vereinsseite ist ein typisches Symbol für die Vereinsart. Über und unter oder neben dem Mittelbild steht ein zum Verein passender Sinnspruch. Das Mittelbild wird durch das älteste erhaltene Feuerwehrsymbol der FF Klausdorf dargestellt.

Hier sind nun noch einige Bilder aus der Entstehungsphase zu sehen:

Regelmäßig informierten wir uns über den Fortgang der Arbeiten und freuten uns - wie die kleinen Kinder zu Weihnachten - auf die Fahnenweihe zu den Feierlichkeiten der 100-Jahr-Feier am Sonntag, den 15.09.2013 im Festzelt. Zu dieser luden wir auch alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schwentinental, alle weiteren Fahnen der Feuerwehren des Kreises Plön, unserer Partnerwehr aus Oberbeuren und weiterer Vereine und Verbände ein.

 

Die Fahnenweihe war ein Erlebnis ohne Gleichen.
Schon in den frühen Morgenstunden trafen sich zwei Gruppen der Klausdorfer Feuerwehr, um die Vorbereitungen abzuarbeiten. Eine Gruppe im Gerätehaus und eine im Festzelt. Nach und nach trafen die Abordnungen der Feuerwehren und Vereinen mit ihren Fahnen beim Gerätehaus ein. Im Festzelt wurde die Akustik überprüft und die Bestuhlung und die Aufstellfläche für die vielen Fahnenabordnungen vorbereitet.

 

Um 09:30 Uhr machte sich der beeindruckende Festumzug, bestehend aus den Fahnenabordnungen, der Abteilung der FF Klausdorf und vieler weiterer Gäste und Freunde unter der musikalischen Begleitung des Kieler Spielmannszuges TV Jahn auf den Weg zur Festwiese auf dem Reitplatz an der Dorfstraße.

 

Die Fahnenabordnungen sammelten sich vor dem Festzelt und das Zelt füllte sich unaufhörlich. Es mussten Stühle nachgeordert werden und viele weitere Gäste konnten nur noch einen Stehplatz ergattern. Fast jeder wollte dabei sein.

 

Um 10:30 Uhr begann der Gottesdienst. Nach einem Lied zum Einklang marschierten beeindruckende 28 Gastfahnen mit ihren Fahnenbegleitern in das Festzelt. Nicht nur Feuerwehrfahnen des Kreises Plön, sondern auch die des Klausdorfer Reitvereins, des TSV Klausdorf und des Klausdorfer Männergesangvereins zeigten ihre Verbundenheit mit „ihrer“ Feuerwehr Klausdorf. Selbst die Feuerwehr-Oldtimer-Abordnung aus Tongeren in Belgien hatte ihre Fahne mitgebracht und gehörte zum Fahnenzug. Dann erfolgte der Einmarsch der Partnerfahne aus Oberbeuren und der noch verhüllten Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf.

 

Frau Pastorin Ebba Stockhausen begrüßte alle Gäste. Im Laufe des Gottesdienstes wurde die Klausdorfer Fahne durch die Wehrführung enthüllt. In der nachfolgenden Zeremonie erhielten die neue Fahne der Klausdorfer Feuerwehr, sowie die dazugehörigen Fahnenbänder den Segen durch die Pastorin. Anschließend überreichten Michael Waldner der Klausdorfer und Holger D´Avis der Oberbeurener Partnerfahne das Fahnenband. Die Gastfahnen wurden gesenkt und  die Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Klausdorf, Raisdorf und Schönkirchen überreichten ihnen auch ein Fahnenband als Erinnerung.

 

Viele unserer Kameraden – gerade die Älteren – freuten sich so sehr, dass ihnen Tränen der Rührung in den Augen standen. Die Abschlussreden hielten der Ortswehrführer Kai Lässig und die Bürgermeisterin Frau Susanne Leyk. Mit dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ und dem Segen für die Gemeinde endete die Fahnenweihe.

 

Seit diesem Zeitpunkt hat die Fahne im Gerätehaus, hinter einer Plexiglaskuppel ihren Stammplatz gefunden. Sie wird natürlich zu besonderen Anlässen wieder herausgeholt und der Bevölkerung präsentiert. Dieses geschieht z.B.: bei der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag im November.